23.06.2019
237 Teilnehmer beim Volksradfahren

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm als Schirmherr Siegerehrung vor Das traditionelle Volksradfahren, das vor 16 Jahren vom Rad- und Wanderverein Pielweichs und von den Freien Wählern Plattling ins Leben gerufen wurde, ist inzwischen aus dem Programm des Volksfestes nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr erfreut es sich großer Beliebtheit und so traten auch am Sonntag 237 Radfahrer kräftig in die Pedale.

Heuer wurde der Veranstaltung eine ganz besondere Ehre zuteil, denn kein Geringerer als der stellvertretende Ministerpräsident und bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, übernahm die Schirmherrschaft und überreichte die Pokale bei der Siegerehrung. Er selbst sei vor einigen Jahren schon mal dabei gewesen, damals habe ihm Reinhard Leuschner sein Fahrrad geliehen, wie der Minister erzählte. Gerne übernahm er das Amt des Schirmherrn, sagte er, denn das Volksradfahren sei eine sinnvolle Veranstaltung, die der eigenen Fitness zugutekäme und bei der man die Landschaft genießen könne. Ohne Zeitdruck könne man durch die schöne, niederbayerische Heimat radeln, was Aiwanger bei seiner damaligen Teilnahme sehr gut gefallen habe.

Den Freien Wählern Plattling und dem Rad- und Wanderverein Pielweichs dankte er "für damals und für heute" und dafür, dass sie die Organisation des Radlfahrens jedes Jahr in die Hand nehmen. Zu den Volksfestbesuchern gewandt, sagte der Minister, sie sollten es sich gut gehen lassen, in angenehmer Runde gutes Essen und Trinken genießen, denn das Leben sei ernst genug.

Auch Stefan Fisch begrüßte die Gäste im Festzelt und betonte, dass für das Radlfahren heuer bestes Wetter herrschte. Die jüngste Teilnehmerin, die fünfjährige Antonia Weinberger, verteidigte ihren Vorjahrestitel und nahm erfreut den Pokal aus den Händen des Ministers entgegen. Als ältester Teilnehmer war Xaver Hankofer mit 85 Jahren am Start - "er ist 85 und sieht aus wie 58", sagte Aiwanger bei der Pokalübergabe.

Stärkste Gruppe war der Kinder- und Familienbund

Als stärkste Gruppe radelten 79 Mitglieder vom Kinder- und Familienbund Plattling mit - "es gibt den Verein erst seit neun Wochen, aber die geben richtig Gas", merkte Stefan Fisch an. Mit 30 Teilnehmern war der SV Pankofen dabei, gefolgt von den Schützen Hauser Moos mit 13 Teilnehmern.

Wie in jedem Jahr gab es auch heuer für alle Mitfahrer je ein Los zur Tombola. Der Hauptpreis, ein Fahrrad, wurde wieder von der Firma Zweirad Würdinger gestiftet und ging an Claudia Hauser.

Die große Runde mit knapp 31 Kilometer führte die Teilnehmer heuer vom Volksfestplatz durch Plattling in Richtung Kühmoos und nach Langenisarhofen, eine Kontrollstelle war in Maxmühle eingerichtet. Von dort ging es über Pielweichs, Kleinweichs und Enchendorf zurück zum Volksfestplatz. Die zweite Strecke mit rund 22 Kilometern führte ebenfalls über Kühmoos und Maxmühle, jedoch wurde nicht weiter nach Pielweichs gefahren, sondern zurück zum Festplatz.

  (Idowa 23.06.2019)