14.03.2019
Feste zur Entschädigung

Den Haushaltsplan 2019 vergleicht Karl-Heinz Astner (Freie Wähler) eingangs mit dem Fahrplan der Bahn: "Verspätungen, Verschiebungen und Ausfälle sind auf der Tagesordnung."

Über die Gewerbesteuereinnahmen: "Ich persönlich hoffe immer noch, dass irgendwann die großen Betriebe Steuern dort zahlen, wo sie angesiedelt sind."

Wegen des Verkehrs und anderen Umwelteinflüssen rückt Astner die Kultur in den Vordergrund: "Es ist angebracht, dass die Stadt ihren Bürgern durch Annehmlichkeiten und Feste entschädigt. Diese Ausgaben sind vertretbar und tragen zum Wohlfühlen der Bürger in ihrer Heimatstadt bei."

  • Er stellt fest: "Für die Freien Wähler und vor allem für mich liegen die Prioritäten im Bereich der Erziehung und Bildung: Kinder und Schüler zuerst."
  • Die Sanierung der Mittelschule: "Viel zu spät wurde in den Investitionsplan die Sanierung des Mittelschulgebäudes mit rund sechs Millionen Euro aufgenommen. Viel zu lange warten die Mittelschüler, denen als künftige Handwerker eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft zukommt, auf ein saniertes Schulgebäude."
  • Container für Grundschüler? – "Es sind mehr Schüler zu erwarten, mehr Räume werden gebraucht. Ein neues Konzept muss sofort erarbeitet werden. Das Aufstellen von Containern ist keine Lösung. Das kann man vielleicht in der Oberstufe machen, aber doch nicht bei den Kleinen."
  • Bei der Finanzierung des Forschungszentrums für Moderne Mobilität richtet Astner den Blick ein paar Stühle weiter im Rathaussaal: "Bei der Finanzierung, die allein die Stadt tragen muss, sollte unser Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) eine Hilfe sein und Mittel eruieren."
  • Ein Hoch auf die Zusammenarbeit: "Nur ein guter Draht zwischen Stadtrat und Exekutive schafft eine florierende Kommune. Im Übrigen gilt dabei immer noch der Grundsatz;: Der Politiker geht, der Beamte bleibt."
  • Ohne Nibelungen geht’s bei Karl-Heinz Astner nicht: "Es darf nicht unversucht bleiben, den Ruf Plattlings als offene und gastfreundliche Stadt, wie es im Nibelungenlied heißt, zu zeigen." (PNP vom 13.03.2019)