12.01.2019
Seminar der Freien Wähler zur DSGVO

Trotz Schneegestöbers fanden sich am Freitag knapp 50 Verantwortliche verschiedener Vereine auf Einladung des Bildungsbeauftragten des BKBS und Stadtrat Karl Heinz Astner im „Hotel zur Isar“ ein, um sich über die Bestimmungen der seit Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung zu informieren. Denn die DSGVO bringt nicht nur gravierende Änderungen für Unternehmen und Behörden mit sich, sondern stellt auch die Vereine vor neue datenschutzrechtliche Herausforderungen, da sich die Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung ändern. Zudem müssen die Vereine ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten führen. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Stefan Fisch ging Oberregierungsrat Alexander Seidl zunächst auf die Entwicklung der DSGVO ein und erläuterte anschließend deren rechtliche Grundlagen. Denn diese haben enorme Auswirkungen auf die Informationspflichten der Vereine, die sich insbesondere auf deren Datenschutzerklärungen auswirken. Im Anschluss wurde den Teilnehmern anhand von Beispielen gezeigt, wie u.a. ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten auszufüllen und eine Datenschutzerklärung für die Vereinshomepage zu erstellen ist. Zudem wurden verschiedene Muster vorgestellt, die die Vereinsarbeit im Hinblick auf den Datenschutz deutlich erleichtern. Der Ortsvorsitzende Stefan Fisch stellte am Ende der Veranstaltung fest, dass Alexander Seidl den komplexen Sachverhalt sehr anschaulich dargestellt hat und so etwas Licht ins Dunkel bringen konnte. Wie schon Astner betonte auch Fisch, dass die Freien Wähler nicht immer nur politische Zielsetzungen verfolgen, sondern auch bestrebt sind, die Vereine bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen. Die hohe Teilnehmerzahl bestätige die Brisanz und das Interesse am Thema.