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Zwischenbericht der Stadtwerke - "Alles im Rahmen"

(Bild: Stadtwerke Plattling)

Einstimmig hat der Werkausschuss den Zwischenbericht der Stadtwerke am Mittwochnachmittag zur Kenntnis genommen. Obwohl der Zwischenbericht im Vergleich zum Jahresbericht wenig Aussagekraft habe, wie zweiter Bürgermeister Hans Schmalhofer sagte, ist er der Meinung, Stadt und Stadtwerke seien auf einem "vernünftigen Weg". Stefan Kopp, Leiter der Stadtwerke, verlas das Zahlenwerk.
Der Halbjahresbericht berücksichtigt die im Wirtschaftsplan 2017 festgehaltenen Ansätze sowie die zum 30. Juni gebuchten Rechnungen. Reicht das dafür eingeplante Geld oder nicht? Anhand der errechneten Prozentzahlen lässt sich für den Rest des Jahres eine Prognose stellen. Kopp bestätigte gegenüber der PZ, dass der Zwischenbericht keine außergewöhnlichen Zahlen aufweise. "Alles im Rahmen."
Der Bericht umfasst unter anderem Umsatzerlöse, den Aufwand für Energiebezug und Personalkosten. Weiterhin zählte der Stadtwerke-Leiter die einzelnen Posten auf, die für Strom-, Wasser- und Fernwärmeversorgung, Abwasserentsorgung und das Freibad bis Ende Juni verbucht worden waren. Die Punkte reichen von der Leerrohrverlegung in einem Teil des Amesmeierwegs bis zur Anschaffung eines Akku-Multifunktionswerkzeugs. Die einzelnen Sparten im Überblick:

Für die Maßnahmen im Bereich Stromversorgung waren 926000 Euro für das Jahr 2017 eingeplant, bisher wurden 90666 Euro verbucht;

Wasserversorgung: 501000 Euro geplant, 48554 Euro verbucht;

Abwasserentsorgung: 2198000 Euro geplant, 97969 Euro verbucht;

Fernwärmeversorgung: 283000 Euro geplant, 0 Euro verbucht, da der Plan für eine Übergangslösung der Energiezentrale für den Nordpark III verworfen wurde;

Freibad: 39000 Euro geplant, 32521 Euro verbucht;

Gemeinsame Anlagen, wie EDV-Software: 69000 Euro geplant, 13923 Euro verbucht.

Das Stromaufkommen des ersten Halbjahres 2017 verglich Kopp mit dem ersten Halbjahr 2016 und verzeichnete ein Mehraufkommen von 4605466 Kilowattstunden, ein Plus von 7,84 Prozent. Ebenso positive Zahlen nannte er bei der Stromerzeugung der Stadtwerke mit eigenen Photovoltaikanlagen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Halbjahreswert von 351232 auf 381455 Kilowattstunden (8,60 Prozent). Im Bereich Wasserförderung- und bezug sanken die Halbjahreszahlen von 495372 auf 493297 Kubikmeter. Die Differenz von 2075 Kubikmetern macht 0,42 Prozent aus.
Fernwärme: Hier ist in Sachen Stromerzeugung ein deutliches Minus zu verzeichnen. Während im Vorjahr bis Ende Juni 633450 Kilowattstunden erzeugt worden waren, waren es heuer nur 426038 Kilowattstunden. "Das ist fast ein Drittel weniger", kommentierte Kopp und erläuterte, dass dies auf einen Defekt des Biomasse-Kessels in der Energiezentrale zurückzuführen sei. Die Qualität der Pellets sei nicht so gewesen wie gewünscht. Inzwischen laufe der Kessel aber wieder.
Im Bereich Wärmeversorgung stiegen die Zahlen wiederum: bei der Heizzentrale in der Au, die Freibad, Mittelschule, Turnhalle, EDV-Schulen und Berufsschule St. Erhard versorgt, um 43790 Kilowattstunden, bei der Grundschule um 41600 Kilowattstunden und bei der Kinderkrippe um 1488 Kilowattstunden. (PNP vom 6.10.2017)