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Über eine halbe Million Gewinn statt 350000 Euro Minus

Kurz vor dem Ende des Jahres 2015 lag dem Werk- und dem Rechnungsprüfungsausschuss Dienstagnachmittag der Geschäftsbericht 2014 vor. Und der liest sich durchaus positiv, was auch Stadtwerkeleiter Stefan Kopp den Mitgliedern erfreut erläuterte: Alle Betriebszweige, bis auf das immer defizitäre Freibad, liegen im Ergebnis über dem Ansatz des Wirtschaftsplans.

Besonders erfreulich: Statt des angesetzten Defizits von 345000 Euro wurde das Jahr 2014 mit einem Gewinn von 574191 Euro abgeschlossen, was vor allem am besseren Ergebnis in der Sparten Strom (752000 Euro) und Wasser, an EEG-Anlagen und Materialeinsparung liegt. Beeindruckend die Bilanzsumme, die bei 51,8 Millionen Euro lag.

Der Wettbewerb ist im Stromsektor sehr intensiv, die Kunden können inzwischen aus 100 Anbietern wählen. Doch hier zeigte Kopp auch auf, mit welchen Problemen die Stadtwerke durch sogenannte Stromdiscounter zu kämpfen haben. Drei mussten inzwischen Insolvenz anmelden. Diese Unternehmen schulden den Stadtwerken (für die Durchleitung) 6473 Euro. Dennoch stellt der Insolvenzverwalter zusätzlich eine Rückforderung von 8761 Euro. Die Stadtwerke sollen den Kunden, die weniger Strom verbrauchten, ihr Guthaben ausbezahlen. Nachforderungen hingen sollen in die Insolvenzmasse einfließen – und nicht an die Stadtwerke gehen, erklärte Kopp dem Ausschuss. (PNP vom 9.12.2015)