Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Stadtrat geht den Weg des Fortschritts

Moderne Mobilität: Diese soll in Plattling erforscht und vorangetrieben werden. Wie die Räume dafür aussehen werden, hat der Stadtrat am Montag in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig beschlossen, wie Bürgermeister Erich Schmid und Geschäftsleiter Josef Hofmeister gestern bei einer Pressekonferenz berichtete. Der Bürgermeister sprach von einem "epochalen Entscheidungsfindungsprozess".
Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf, und Architekt Robert Brunner stellten dem Stadtrat die endgültigen Pläne für das Forschungszentrum vor.
Das alte Backsteingebäude in der Nähe der Werkstraße werde für die Verwaltung umgebaut. Computer- und Seminarräume lassen sich darin unter anderem einrichten, wie Schmid erläuterte. Neben den Klinkergebäuden soll bereits 2019 eine etwa 1000 Quadratmeter große Laborhalle gebaut werden. 50 auf 40 Meter misst sie den vorgelegten Plänen zufolge.
Darin werde der bereits vom Bund bewilligte und auch bestellte Computertomograph im Wert von über zwei Millionen Euro Platz finden. Es gibt einen Liefertermin für das kommende Jahr, daher besteht der Drang, zügig zu bauen. Die Frage an den Architekten, ob er sich dies zeitlich zutraue, habe Brunner in der Stadtratssitzung bestätigt, sagte Schmid.
Weiterhin bietet die Halle genügend Fläche für das Themenfeld Autonomes Fahren. Hebebühnen sind unter anderem vorgesehen, um an den Gefährten arbeiten zu können.
Wie die Laborräume, in denen Batterieforschung betrieben werde, auszustatten seien, dazu gebe es nun ebenso klare Vorstellungen seitens der TH Deggendorf und des Fraunhofer-Instituts. Besichtigungen anderer Campi brachten wichtige Erkenntnisse dazu. Wie Schmid außerdem erläuterte, handelt es sich bei der Laborhalle um ein zweigeschossiges Bauwerk samt Besucherplattform. Um das Areal herum wird dem Beschluss zufolge ein Weg gebaut, der auch die Zufahrt von Lastwagen erlaubt.
Um die Pläne verwirklichen zu können, pocht Schmid darauf, über den Winter auszuschreiben, um so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen zu können.
Im Bereich vor der Laborhalle und den Klinkergebäuden soll sich künftig ein für die Öffentlichkeit bestimmtes Foyer erstrecken. Ein Bild, wie dieses aussehen könnte, zeigte Bürgermeister Schmid zuletzt den Besuchern der Bürger- und Ortsteilversammlungen. Mehrere Nutzungsmöglichkeiten stehen derzeit im Raum. Der Stadtrat habe den Architekten beauftragt, weiterzuplanen und je nach Leistungsphasen fundierte Kostenschätzungen anzufertigen. Das zweite Gebäude, einst genutzt vom Bahnbetriebswerk, möchte die Stadt ebenso einer öffentlichen, vielseitigen Nutzung zuführen.
Schmid bewertete den einstimmigen Stadtratsbeschluss als "Investition in die Zukunft". Zu dieser Zukunft gehören auch weiteren Ansiedlungen von Unternehmen, die nicht im produzierenden Sektor anzusiedeln sind. Dass dies funktioniert, beweist bereits das Hochhaus von T.Con in unmittelbarer Nähe. Gespräche mit Interessierten laufen bereits. Mit unterschriebenen Verträgen rechnet Schmid bald. (PNP vom 21.11.2018)