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So gut geht es Plattling finanziell - Rücklage in Höhe von 15,44 Millionen Euro

"Das bereitet mir jeden Monat Schmerzen, wenn ich wieder 700000 Euro nach Deggendorf überweisen muss", sagte Stadtkämmerer Harald Kappl bei der jüngsten Stadtratssitzung und musste grinsen. Kappl stellte den Räten den Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung 2016 vor und hatte trotz der Rekord-Landkreisumlage von mehr als acht Millionen Euro Grund zum Lachen. Schließlich konnte der Verwaltungshaushalt 2016 trotz dieser Tatsache aus eigener Kraft finanziert werden und musste nicht auf die planmäßig noch vorgesehene negative Zuführung aus dem Vermögenshaushalt zurückgreifen.
Zurückzuführen ist das laut Kappl auf Mehreinnahmen bei nahezu allen Steuern bzw. Steueranteilen, auf erheblich höher ausfallende Zuweisungen zum Betrieb von Kindertagesstätten und auf Minderausgaben beim Personal und beim sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand.
"Das ist ein erfreuliches Ergebnis"Die Einnahmen und Ausgaben des Vermögenshaushalts, so führte Kämmerer Harald Kappl weiter aus, seien in der Realität noch einmal ganz erheblich hinter dem ohnehin bereits verhältnismäßig dürftigen Ansatz zurückgeblieben. "Zum allergrößten Teil ist das aber darauf zurückzuführen, dass bei den Ausgaben die Zuführung an den Verwaltungshaushalt vollständig entfallen konnte", erklärte Kappl.
Damit in unmittelbaren Zusammenhang würde die bei weitem nicht in der geplanten Höhe angefallene Entnahme aus den Rücklagen stehen. Anstatt der vorhergesehenen 2,56 Millionen Euro mussten hier lediglich 325000 Euro in Anspruch genommen werden. "Dieses sehr erfreuliche Ergebnis beruht nicht zuletzt auch auf erheblichen Mehreinnahmen aus Grundstücksverkäufen", sagte der Kämmerer. "Daneben war es auch noch möglich, im Verwaltungshaushalt 241000 Euro und im Vermögenshaushalt 1,29 Millionen Euro Haushaltsausgabenreste neu zu bilden und ins Haushaltsjahr 2017 zu übertragen."
Die Stadt Plattling ist damit weiterhin schuldenfrei und verfügt zum Ende des Rechnungsjahres 2016 über eine sehr üppige Rücklage von 15,44 Millionen Euro. "Auch wenn dieses Ergebnis wegen der hohen Ausgaben des Vermögenshaushalts in 2017 sicher nicht gehalten werden kann, verbleibt für künftige Investitionen immer noch ein recht ansehnliches Polster", so Kappl.
"Das ist ein erfreuliches Ergebnis", meinte auch Bürgermeister Erich Schmid in der Stadtratssitzung. "Die Rücklage für unsere Zukunftsprojekte bleibt praktisch unangetastet." Es zeige sich auch in 2017, so Schmid, dass sich der positive Trend bei den Einnahmen fortsetze. "Das spricht für eine gute Beschäftigungslage." Der Stadtrat hatte zu dem Rechenschaftsbericht nichts einzuwenden und überwies ihn einstimmig zur Prüfung an den Rechnungsprüfungsausschuss.

(PNP vom 30.03.2017)