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Ortsteilversammlung setzt sich mehrheitlich für Kiga-Standort in Pielweichs ein

Plattling. (kk) Das gibt es nicht oft, eigentlich ganz selten: Geschäftsleiter
Josef Hofmeister musste erst nachlesen, dann verkünden:
Der von Karl Simon vorgetragene Wunsch, über eine Empfehlung an den Stadtrat abstimmen zu lassen, ist zulässig und bei Teilbürgerversammlungen auch möglich. Mit großer Mehrheit votierten dann die Pielweichser auch für Simons Vorschlag: Dem Stadtrat wird somit empfohlen nochmals darüber zu diskutieren, ob die zusätzlich notwendigen 50 Kindergartenplätze nicht doch in Pielweichs gebaut werden können, wo es aktuell 47
Kindergartenkinder gibt. Geschickt hatte zuvor 2. Bürgermeister Hans Schmalhofer noch das
Wort Pielweichs umgangen, als er über die Erweiterung des Michaeli- Kindergartens sprach. Dort, so Schmalhofer, entstünden durch die Erweiterung eigentlich zwei sich gegenüberliegende Kindergärten mit je drei Gruppen. Zugleich erhalte man mit dieser Standortentscheidung die Möglichkeit, dringend notwendige Zusatzräume (Sprachförderung, Mensa usw.) vom Staat gefördert zu bekommen. Und die Kinder hätten dennoch genügend
Freiraum zum Spielen: 15,6 Quadratmeter pro Kind (gefordert seien nur 10 Quadratmeter) gegenüber 8,5 Quadratmeter im Kindergarten Pankofen. Andernorts hätte man zudem auf die Schnelle auch kein geeignetes Grundstück zur Verfügung. Die Pielweichser sahen es anders und so wird das Thema nun wohl ein weiteres Mal in den Stadtrat kommen. 101 Minuten lang informierte 2. Bürgermeister Hans Schmalhofer am Donnerstag im Dorfkrug (einen Blumenstrauß gab es für Johanna Vaitl, die das eigentlich geschlossene Wirtshaus dafür öffnete, Feuerwehrdamen bedienten) über die Stadtpolitik im Großen wie im Kleinen. Plattling sei auch im Vorjahr gewachsen, um 37 Bürger auf 13945 Einwohner. Möglich machte dies
der übergroße Zuzug von Ausländern (209). Der Ausländeranteil liegt bei 13,82 Prozent, berichtete Schmalhofer. Die Geburtenzahl, man erwartet über 110 Geburten sei auch heuer wieder stabil. Mit welchen Maßnahmen die 184 städtischen Mitarbeiter eine „Bilanzsumme“
von fast 59 Millionen Euro bewegten, schilderte er ausführlichst. Im zweiten Teil (nach der Verlosung von fünf Bierfässern) gings dann um Pielweichser Belange (siehe unten). Gute Nachricht: Zumindest für die Bahnüberführung der Gleise nach München, konnte die
Stadt nun eine Planungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn treffen. Hier wird nun eine neue Brücke mit einer Durchlassbreite von zehn Metern vorbereitet und damit wird
auch Platz für einen drei Meter breiten Geh- und Radweg geschaffen. Bei der zweiten Unterführung sehe die Bahn aber leider keinen Planungsbedarf. Schmalhofer wies auch noch darauf hin, dass man für die Feuerwehrausstattung 2017 rund 14000 Euro ausgegeben habe, er zeigte sich froh, dass das Rutschen-Problem am Spielplatz Pielweichser Feld II gelöst wurde. Dort habe man auch eine Tischtennisplatte neu installiert. Warum es keine weiteren
Spielgeräte auf den doch üppigen Grünflächen gibt, erklärte Schmalhofer auch: „Sie sind offiziell ein Regenrückhaltebecken. Da darf man zwar spielen, aber keine Geräte
aufstellen. (Plattlinger Anzeiger)