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Notunterkunft für bis zu 350 Flüchtlinge an der A92

Die Flüchtlinge strömen unaufhaltsam ins Land. Es war absehbar, dass im Landkreis Deggendorf – nach Deggendorf, Hengersberg, Osterhofen und Metten – auch der Raum Plattling/Stephansposching mit der Unterbringung gefordert sein wird. Schon ab Mittwoch, 11. November, entsteht im Industriegebiet, gleich neben dem E.ON-Kraftwerk der Papierfabrik an der Gottlieb-Daimler-Straße eine Dependance der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE). Ende des Jahres, spätestens Anfang Januar, soll die Stahlbetonhalle direkt an der A92 fertig sein, bis zu 350 Flüchtlingen Platz bieten.

Es muss schnell gehen, denn "wir wollen nicht, dass Menschen erfrieren", sagte Landrat Christian Bernreiter Dienstagnachmittag in einer Pressekonferenz im Landratsamt. Schon seit Längerem suchten er und Plattlings Bürgermeister Erich Schmid geeignete Grundstücke. Fündig wurden sie im Industriegebiet. Es fügte sich, dass das Grundstück schon seit Jahren im Besitz von Bauunternehmer Günther Karl ist, der sich auch bereit erklärte, dort innerhalb weniger Wochen eine Stahlbetonhalle zu errichten.

Auch wenn die Einrichtung in der Wahrnehmung Plattling zugeordnet wird, so befindet sich das Grundstück de facto in der Gemarkung der Gemeinde Stephansposching, also in deren "Gesamtverantwortung" betonte Bürgermeisterin Jutta Staudinger. Die Gemeinde will die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau schaffen. Für die Erschließung wird eine Zweckvereinbarung mit der Stadt Plattling geschlossen. (PNP vom 10.11.2015)