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Neues Konzept für Baugebiet am Bieberberg

Umstritten war das alte Konzept auf dem obigen Bild. Das neue findet Zuspruch.

Andere Voraussetzungen erfordern andere Pläne: Diese hat Landschaftsarchitekt Matthias Lochmahr vom Büro Dr. Schober am Montagabend in der Stadtratssitzung vorgestellt. Nun gefällt dem Stadtrat die Aufteilung des Bebauungsplanes "Am Biberberg", gegenüber dem AVP-Autoland, besser als noch im Januar.

"Inzwischen hat die Stadt kräftig eingekauft", erklärte Bürgermeister Erich Schmid. Zwei Drittel der Fläche gehören der Kommune, auch mit dem restlichen Bereich plant Schmid in naher Zukunft. Eine steuerliche Hürde sei noch zu nehmen. So lässt sich frei planen.

Lochmahr präsentierte zwei Entwürfe, die jeweils eine Dreiteilung der 21000 Quadratmeter großen Fläche vorsehen. Im westlichen Bereich ist ein Gewerbegebiet und östlich ein Mischgebiet geplant, auf dem die Baywa AG einen Bad- und Heizungsbaubetrieb mit Halle, Lager und Büroräumen errichten möchte. Daneben soll ein Wohngebiet mit über 20 Häusern entstehen. Das nicht störende Gewerbe der Baywa AG findet seinen Platz an der Straubinger Straße und soll als Puffer zur Wohnbebauung dienen. Hintergrund: Die Baywa AG übernahm die Bad und Heizung GmbH von Gerhard Krampfl im Jahr 2015. Der Betrieb trägt aber weiterhin den alten Namen, Krampfl blieb Geschäftsführer. Das alte Gebäude in der Straubinger Straße, kurz nach der Bahnunterführung, wolle er dann teilweise vermieten.

Zurück zum Plan: Die Ausgleichsflächen werden großteils über das städtische Ökokonto verrechnet, führte Bürgermeister Schmid aus. Die eingezeichneten Baumreihen seien eher symbolischer Art, erläuterte der Architekt. Die Variante mit Doppelhäusern sagte zum Beispiel Werner Zellner (FW) nicht zu. Die Option, einen Garagenhof inmitten der Häuser zu bauen, wurde ebenso kritisiert und findet in der weiteren Planung wohl keine Beachtung mehr. Einseitige statt beidseitige Geh- und Radwege reichen für das Wohngebiet, forderte der Stadtrat unisono. Damit beschloss er, den Bebauungsplan "Am Biberberg" aufzustellen. Das Planungsbüro soll nun den Vorentwurf erstellen.

Ob das staatliche Bauamt Passau mit den geplanten Zufahrten von der Straubinger Straße aus auch einverstanden ist, steht noch offen. (PNP vom 11.05.2017)