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Neues Gesicht für den "Jahnplatz"

Ein neues Gesicht möchte die Stadt dem Jahnplatz und der Umgebung geben und das fortführen, was mit der Verschwenkung der Preysingstraße bereits begonnen wurde. Wie eine Lösung mit Einbahnverkehr in der Sterngasse und gesperrter Jahngasse aussehen könnte, können die Plattlinger vermutlich schon in wenigen Monaten testen: Der Bauausschuss kam am Donnerstagnachmittag überein, einen Feldversuch durchzuführen, der schon im Mai gestartet werden könnte.

Im September hatte sich der Bauausschuss für den Masterplan-Vorentwurf des Landschaftsarchitekten Tobias Nowak (Wartner & Zeitzler) entschieden. Am Jahnplatz geht es vor allem um weniger Verkehr und mehr Grün, eine Reduzierung der Verkehrsflächen, neue Verkehrsführung und -beruhigung. Zum Masterplan führt Dr. Uwe Frost vom Ingenieurbüro Brenner derzeit eine Verkehrsuntersuchung durch. Da der Jahnplatz abgekoppelt von der geplanten Gestaltung der Preysingstaße, Reiterstraße und Luitpoldstraße gesehen werden kann, gab er dazu am Donnerstag im Bauausschuss einen Zwischenbericht. Er hatte die Verkehrsströme berechnet, und ein Simulationsmodell erstellt. Rund 11000 Fahrzeuge frequentieren demnach täglich die B8 am Preysingplatz, 8600 sind es in der Landauer Straße, 400 Fahrzeuge fahren durch die Jahngasse, 1400 in die Sterngasse (bis zum Edeka) und 300 im Bereich bis zur Landauer Straße. Auf der Preysingstraße sind in 24 Stunden rund 3700 Fahrzeuge unterwegs. Die im Masterplan angedachte Verkehrslösung bewertete der Experte als positiv. Er empfiehlt eine Sperrung der Jahngasse (für Anlieger frei). Die für Begegnungsverkehr ohnehin sehr schmale Sterngasse (Breite 4,50 Meter) soll ab der Einfahrt zum Einkaufsmarkt als Einbahnstraße zur Landauer Straße hin führen. Für die Zufahrt von der Landauer Straße zum Parkplatz hinter der AOK wird noch eine Lösung überlegt. Denn die Mitglieder des Bauausschusses wiesen darauf hin, dass wohl keiner, der dort, nur wenige Meter von der Landauer Straße entfernt, parkt, den Umweg über den Stadtplatz oder die Preysingstraße in Kauf nehmen werde.

Der Masterplan ist die Grundlage für die Neugestaltung. −Plan: Wartner und Zeitzler

Der Masterplan ist die Grundlage für die Neugestaltung. −Plan: Wartner und Zeitzler

Wichtig ist Bürgermeister Erich Schmid vor allem, möglichst wenig Verkehr vor dem Gebäude des Betreuten Wohnen zu haben. Dort, und am Jahnplatz, der als gepflasterte, gemischte Verkehrsfläche angedacht ist, solle nur Anlieger- und Lieferverkehr erfolgen: "Gewisser Verkehr darf drauf, aber nur der, der muss", sagte er in der Sitzung. Aber auch: Man kann nicht gegen das handeln, was die Leute brauchen. Deshalb soll der Feldversuch mit "minimalen Mitteln" (Beschilderung) durchgeführt und genau beobachtet werden. Bis zum Sommer soll Dr. Frost die weiteren Straßenzüge verkehrlich untersuchen, dafür werden ergänzend aktuelle Verkehrszählungen durchgeführt.

 

(PZ vom 28.02.2015)