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Neue Leitungen und Masten für den Solarstrom

Es gibt in der Region sehr viele Photovoltaikanlagen, die Sonnenstrom in das Netz einspeisen. Darauf waren die Leitungen bisher nicht ausgelegt. Gerade im Sommer könnte das zu Problemen führen. Um dem Rechnung zu tragen, ist der Stromversorger Bayernwerk derzeit dabei, die Übertragungsleistung der 110 kV-Leitungen, die vom Netzkopplerstandort Plattling über Fischerdorf und Seebach nach Deggendorf führt, zu steigern. Dazu werden nicht nur die "Seile", die Leitungen selbst, durch einen anderen Typ ersetzt, es ist auch nötig, Masten zu erhöhen. Im Schwemmgelände passierte dies gestern mit Hilfe eines Hubschraubers einer darauf spezialisierten Firma aus Österreich.

Normalerweise erfolgt die Erhöhung der Masten mittels Kran. Da der Mast im Schwemmgelände aber zwischen zwei der Absetzbecken steht, hätte ein Kran keine Abstützmöglichkeit. Also kam der knallrote Hubschrauber zum Einsatz. Das zog auch viele Spaziergänger ins Schwemmglände.

Erst hob er die Spitze des Masten ab, dann wurde der Rest ausgeflogen. Am frühen Nachmittag stellte der Hubi einen um sechs Meter höheren, neuen Basismasten auf, bevor die Spitze wieder aufgesetzt und von den Arbeitern in luftige Höhe montiert wurde.

Warum ist die Erhöhung der Masten überhaupt nötig? Durch die höhere Übertragungsleistung können die Seile, die Leitungen wärmer werden, als die bisherigen und dadurch auch weiter durchhängen. Es muss aber immer ein Mindestabstand zum Boden gewahrt werden. Um dies zu erreichen werden rund ein Drittel der Masten erhöht. "Sie müssen sich das wie bei einer Wäscheleine vorstellen", verdeutlichte Georg Schrank, der für die Region zuständige Abteilungsleiter der Bayernwerk AG.

Die Arbeiten für die Netzertüchtigung begannen bereits im September, das Austauschen der Seile wird laut Schrank noch voraussichtlich bis Ende März andauern, die Arbeiten an den Fundamenten werden voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein.

 

(PNP vom 4.3.2015)