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Geplantes Wohngebiet soll über Ringkofener und Osserstraße erschlossen werden – LED-Technik fürs Bürgerspital

Nach den zahlreichen – vor allem privaten – Anliegen von Bauwerbern (siehe Bericht unten) hat sich der Bau- und Umweltausschuss im nichtöffentlichen Teil der Sitzung am Mittwoch mit der Ringkofener Straße, dem Bürgerspital und der Beleuchtung an der Mühlbachpromenade beschäftigt. Für zwei der drei Angelegenheiten gilt wortwörtlich: Es werde Licht.
Dr.-Ing. Uwe Frost ließ zunächst das Gremium nicht im Dunklen, obwohl die Beleuchtung gar nicht sein Thema war. Er bewertete die zu erwartende Verkehrssituation an der Ringkofener Straße, sobald das Wohngebiet am Frohnauer Weiher verwirklicht wird. Dieses soll rund 75 Wohneinheiten bieten, was auf deutlich mehr Autofahrten als bisher schließen lässt. In der Vergangenheit waren mehrere Lösungen im Gespräch, ja sogar die Idee eines Kreisverkehrs schwirrte umher.
Verkehrsexperte geht von 500 Fahrten mehr ausDer in Plattlinger Kreisen geschätzte Verkehrsexperte ließ Ende Januar eine einwöchige Verkehrszählung durchführen. Dr. Frost führte das Beispiel Mittwoch, 24. Januar, an: 375 Fahrzeuge waren an jenem Tag auf der Osserstraße unterwegs, der Anteil von Schwerverkehr über 3,5 Tonnen lag bei 1,2 Prozent. Die Werte für die Ringkofener Straße: 2400 Fahrzeuge pro Tag und ein Schwerverkehranteil von 1,7 Prozent. Über diese beiden Straßen soll der Bereich verkehrstechnisch erschlossen werden, bestätigte Bauverwaltungsleiter Eugen Grimm auf PZ-Nachfrage.
Dr. Frost geht wegen des Neubaugebietes von einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen von 500 Fahrten täglich aus. Die Straßen seien aber "leistungsfähig", wie es im Fachjargon heißt. Daher empfahl er, keine Linksabbiegerspur oder ähnliche Bauten zu vorzunehmen. Wie den Unterlagen, die der PZ vorliegen, zu entnehmen ist, basieren die Empfehlungen darauf, dass dann auf der Ringkofener Straße im Bereich der Zufahrt zum neuen Baugebiet ein Geschwindigkeitslimit von 50 Stundenkilometern herrscht. Die ÖPNV-Erschließung binnen 400 Metern Fußweg nach Höhenrain sei ausreichend. Das Gremium zeigte sich mit den Ausführungen einverstanden.
Ebenso erfolgte die Vergabe für die Straßenbeleuchtung an der Mühlbachpromenade an die Stadtwerke Plattling. Nicht nur der geplante Bewegungsparcours soll in hellem Licht genutzt werden, auch im Saal des Bürgerspitals sollen sich die Lichtverhältnisse ändern. So wurde ein Entwurf des Ingenieurbüros Schiller aus Osterhofen vorgestellt. Das Konzept umfasst LED-Technik mit Einbauleuchten, verbaut in einer abgehängten Decke, ließ Markus Altmann, stellvertretender Leiter des technischen Stadtbauamts, wissen. In der Sommerpause sollen die effizienteren und dimmbaren Leuchten installiert werden. (PNP vom 02.3.2018)