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Freie Wähler wollen zweitstärkste Kraft werden

Plattling. Die Freien Wähler haben am Mittwoch ihre Kandidaten für den Plattlinger Stadtrat und das Bürgermeisteramt nominiert, die bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 antreten werden. "Ab sofort sind wir im Wahlkampf!", rief der frischgewählte Bürgermeisterkandidat Karl-Heinz Weiß seinen Parteifreunden zu. Er bedankte sich für das Vertrauen, das ihm durch das einstimmige Wahlergebnis erwiesen wurde und gab als oberstes Ziel an, im Stadtrat mehr Sitze für die Freien Wähler zu erlangen. "Sechs bis sieben Sitze wären ein Traum", sagte er. Seine eigenen Chancen schätzt er realistisch ein: "Bürgermeister zu werden wäre schön, aber erst müssen die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat stimmen". Die Freien Wähler haben derzeit fünf der 24 Sitze in Stadtrat.

Ähnlich äußerte sich auch der Ortsvorsitzende Reinhard Leuschner: Die Freien Wähler seien im Moment noch die dritte politische Kraft in Plattling, nach der Wahl wolle man die zweitstärkste Kraft sein. Das grundsätzliche Ziel der Kommunalwahl sei es, mehr Sitze zu erreichen. "Wir sind eine echte Alternative und wir wollen die absolute Mehrheit der CSU brechen", sagte Leuschner. In den vergangenen sechs Jahren hätten die Freien Wähler entscheidend in Plattling mitgewirkt und sich dadurch Anerkennung verdient. Fast sämtliche Ziele ihres Wahlprogramms von 2008 hätten in Zusammenarbeit mit den anderen Parteien umgesetzt werden können, oder seien zumindest in Planung. Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Parteien und der fehlende Fraktionszwang seien Stärken, die die Freien Wähler auszeichneten, so Leuschner weiter.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Astner bekräftigte den Wunsch, die absolute Mehrheit der CSU im Stadtrat zu beenden. Denn Wünsche der Freien Wähler, wie der Bau einer Multifunktionshalle oder des "Aldi-Kreisverkehrs", seien mit den aktuellen Mehrheitsverhältnissen nicht durchsetzbar. "Da kann man reden und reden und am Ende hatte halt eine Partei die Mehrheit", sagte Astner. Er sehe gute Chancen dafür, dass die Freien Wähler bei der Wahl im März sieben oder acht Sitze gewinnen können. "Ich hoffe auch, dass der Bürgermeisterkandidat nicht Kandidat bleibt, sondern Bürgermeister wird", sagte Astner, so dass nicht alle drei Bürgermeister von der selben Partei gestellt würden.

Leuschner freute sich über die starke Kandidatenliste: "Wir haben Frauen, Männer, verschiedenste Berufsgruppen, Junge und Alte und Kandidaten aus allen Stadtteilen." Er bedauerte, dass Ernst Forstner, der 24 Jahre lang für die Freien Wähler im Stadtrat vertreten war, im nächsten Jahr nicht mehr kandidiert, "was uns sehr weh tut", wie Leuschner sagte. Die Liste wurde einstimmig angenommen.

Ehrengast Dr. Georg Meiski, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, gratulierte den Kandidaten zu ihrer Wahl und forderte alle Mitglieder auf, "den Wahlkampf nicht aus der Zuschauerperspektive zu verbringen". Stefan Zitzelsberger, Kreisvorsitzender der jungen Freien Wähler, stellte deren Arbeit vor und zeigte sich erfreut, dass auch zwei Junge auf der Liste vertreten sind. Daniel Jakob, Ortsvorsitzender der Jungen Freien Wähler Plattling, stimmte ihm zu.

Auf der Liste der Freien Wähler stehen: 1. Karl Heinz Weiß (Stadtrat), 2. Reinhard Leuschner (Stadtrat), 3. Karl-Heinz Astner (Stadt- und Kreisrat), 4. Hans Fröschl (Stadtrat), 5. Werner Zellner, 6. Stefan Fisch, 7. Daniel Jakob, 8.Otto Rohrmüller, 9. Heidi Koschollek, 10. Andreas Honsa, 11. Oliver Mahal, 12. Monika Beham, 13. Maria Pflieger-Zimmermann, 14. Alexander Teischisch, 15. Josef Plank, 16. Maximilian Dick, 17. Helga Wurzer, 18. Sebastian Hagl, 19. Patrick Kroker, 20. Christa Till, 21.Johann Hagl, 22. Dietmar Liebhaber, 23. Frithjof Buschke, 24. Erwin Bachleitner;
Als Ersatzleute wurden gewählt: Josef Breit, Peter Honsa, Birgit Käser;

Weitere Informationen finde Sie auch im Artikel des Plattlinger Anzeigers von Herrn Keller vom 15.11.2013 bzw. dem PNP Artikel.