Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Freie Wähler aus dem Landkreis Deggendorf besichtigten die Integrierte Leitstelle Straubing (ILS)

Letzten Freitagabend besichtigten Freie Wähler Mitglieder des Landkreises Deggendorf die ILS in Straubing. Götz Martin als diensthabender Schichtleiter informierte umfangreich und sehr interessant über die Aufgaben der ILS als Anlaufstelle für Hilfesuchen der ca. 340 000 Einwohner der Landkreise Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen und der kreisfreien Stadt Straubing. Die Leitstelle lenkt die Einsätze des Rettungsdienstes. Seit dem 4.10.2010 ist die ILS auch für die Alarmierung der Feuerwehr und des THW zuständig. Besondere Gefahrenschwerpunkte im Zuständigkeitsbereich sind vor allem die Einsätze auf der BAB, Bundesstraßen und der Donau. Zur Zeit sind 26 Mitarbeiter bei der ILS beschäftigt, die im Schichtbetrieb rund um die Uhr versetzt, eingesetzt sind. Schichtleiter Götz ließ die Teilnehmer erkennen, dass die Mitarbeiter der ILS zeitlich lange und fachlich spezifische Ausbildungen durchzuführen haben, um als Disponent eingesetzt werden zu können. Als Disponenten sind sie dann für die Annahme aller eingehenden Notrufe 112, Notfallmeldungen und Alarmierung der Einsatzkräfte und Einsatzmittel zuständig. Für Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarztdienst, Krankentransport, Luftrettung, THW, Wasserrettung, Bergrettung, Helfer vor Ort, Notfallseelsorge, Kriseninterventionsteam und Einheiten des Katastrophenschutzes ist die ILS als Einsatzzentrale zuständig. Dass der Dienst der diensthabenden Mitarbeiter körperlich und seelisch Einiges abfordert ist bei jedem er eingehenden Notrufe nachzuvollziehen, da sofort zu entscheiden ist, welche Einsatzkräfte und -mittel zu verständigen sind oder zu entscheiden ist, ob ein nicht dringlicher Einsatz, Notarzteinsatz, Notfall oder ein größeres Ereignis von erheblicher Bedeutung vorliegt.

Besonders interessierte es FW-Bürgermeister und Kreisräte, ob Hilfsfristen bei Einsätzen im Landkreis Deggendorf flächendeckend durchgeführt werden können und welche Einsatzkräfte und -mittel bei Feuerwehreinsätzen in Landkreisrandbereichen zur Verfügung stehen. Interessant war auch zu erfahren, wer entscheidet in welches Krankenhaus ein Verunfallter gefahren wird.

Kreisvorsitzender und FW-Bundestagskandidat Dr. Georg Meiski gab an, dass man als Landkreisbürger es schätzen muss, welche wichtige und vor allem oft lebensrettende Einrichtung die ILS ist. Kreisrat Reinhard Leuschner, der die Besichtigung organisierte, bedankte sich für die Möglichkeit die ILS zu besichtigen und bei dem Schichtführer Götz Martin für die sehr detaillierten Erklärungen.