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Ein Rondell als Fixpunkt

Die Neugestaltung des Jahnplatzes inklusive Stern- und Jahngasse ist längst abgeschlossen. Nun werden auch die Pläne für die unmittelbare Umgebung, sprich Preysing- und Luitpoldstraße konkreter. In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Stadtrat mit dem Vorentwurf der Planungsgemeinschaft Raum + Zeit und Ingenieurbüro Stefan Weiß auseinandergesetzt und diesen zustimmend zur Kenntnis genommen.
"Es ist sehr wichtig, hier genau zu überlegen", machte Bürgermeister Erich Schmid klar, dass es sich bei den Planungen um keinen Schnellschuss handeln solle. Im Vorfeld der Stadtratssitzung wurde der Entwurf mit der Verwaltung vorbesprochen und die Untersuchungen – Bodengutachten, Besprechung mit dem Ordnungsamt – von den Planern einbezogen.
Dabei ist klar, dass noch viele Detailfragen geklärt werden müssen – etwa bei der Größe und Anordnung der einzelnen Parkplätze, der Bepflanzung oder dem Belag. Wohin die Reise gehen soll, wurde beim Vortrag von Stadtplaner Tobias Nowak aber schon recht deutlich. Grundsätzlich geht es darum, den Verkehr im Viertel besser zu regeln und es gleichzeitig auch optisch aufzuwerten.
Fixpunkt aller Überlegungen ist dabei der Kreisverkehr, der an der Kreuzung von Preysing- und Luitpoldstraße entstehen und dort den Verkehr ruhiger machen soll. Neu bei den Überlegungen ist, dass das Rondell über vier Zebrastreifen für die Fußgänger zu überqueren sein soll. Eigentlich gebe es an dieser Stelle für eine Zebrastreifen-Lösung zwar zu wenig Verkehr, erklärte Tobias Nowak, aber aufgrund der Schulnähe sei sie trotzdem sinnvoll, um den Kindern einen möglichst sicheren Schulweg zu ermöglichen. Außerdem werde hier für die Autofahrer Tempo 30 gelten.
Weil der Kanal direkt unter dem Mittelpunkt des Kreisverkehrs liegt, sei hier eine Bepflanzung mit Bäumen unmöglich, führte Nowak weiter aus. Dafür sollen rund um den Kreisverkehr Bäume gepflanzt werden, was nicht nur Falschparken verhindere, sondern den Platz auch optisch aufwerte. Überhaupt soll das Viertel deutlich grüner werden, versprechen die Planer. Eine gesunde Mischung aus Bäumen verschiedener Größe und Art soll angepflanzt werden.
115 markierte Stellplätze gibt es derzeit in dem zur Planung anstehenden Gebiet. "Wir verlieren davon drei", informierte Nowak die Stadträte. Dafür würden die neuen Parkmöglichkeiten etwas großzügiger und übersichtlicher. Geplant ist eine Mischung aus Längs- und Senkrechtparkplätzen. Kein Thema mehr ist die Idee, aus der Preysingstraße-West eine Einbahnstraße zu machen. An allen vier zum Rondell führenden Ästen kommt es also zu Begegnungsverkehr. An der Preysingstraße-Ost soll außerdem ein kombinierter Geh- und Radweg entstehen, der aber vor dem Kreisverkehr wieder auf die Straße geführt wird, wo die Radler dann mit dem Verkehr "mitschwimmen" sollen, sagte Nowak. (PNP 08.11.2018)