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Die Anfragen zur Pielweichser Ortsteilversammlung

Plattling. (kk) Die wichtigsten Anfragen zur Pielweichser Ortsteilversammlung auf einen Blick (im Uhrzeigersinn von oben links) von einfach bis schwierig. Wenn schon beim Hiergeist-
Grundstück 55 neue Wohneinheiten entstehen, solle die Stadt doch dafür sorgen, dass der Geh- und Radweg an der Dr.-Zacher-Straße verbreitert wird, weil er ja jetzt schon
zu knapp sei, forderte Stefan Weiß. Die Antwort: Wir haben mit den Planern schon gesprochen und der Weg wird verbreitert. Zudem wird der Einmündungsbereich in die
Landauer Straße deutlich übersichtlicher, wie der Plattlinger Anzeiger bereits berichtete.
Ein Mutter beklagte, die wenig gelungene Ausstattung des Spielplatzes an der Steinfeldstraße/Ecke Lilienweg. Die Rutsche sei so konzipiert, dass Kinder, die diese durchaus
nutzen könnten, den Aufstieg aber nicht schaffen. „Irgendwann fallen einem die Arme ab, vom ständigen Raufheben der Kinder.“
Für über eine Million Euro (160000 Euro Zuschuss kommt vom Förderprogramm, Nationale Klimaschutzinitiativen‘) wechselt die Stadt die Straßenbeleuchtung auf LED um. Nach Abschluss der Maßnahme werden jährlich ca. 512000 kWh Strom eingespart, jährlich also
ca. 90000 Euro und zudem 300 Tonnen Kohlendioxid. „Werden dadurch für Grundstückseigentümer Beiträge fällig“, wollte Stefan Fisch wissen. Antwort: „Das können wir
jetzt noch nicht sagen, das hängt von vielen Faktoren ab. Eine konkrete Aussage ist erst nach Abschluss aller Maßnahmen möglich.“Bei der Ortsteilversammlung 2016 war der Baubeginn für die Erweiterung des Pielweichser Feuerwehrhauses für 2017 angekündigt
worden. „Wann passiert jetzt was“, wollte ein junger Feuerwehrmann wissen. Umfangreiche Zusatzaufgaben im Zusammenhang mit dem Brandschutz brachte 2. Bürgermeister
Hans Schmalhofer für die Verzögerung um ein Jahr als Begründung vor. Nun sei aber alles geklärt. 2018 könne es losgehen. Auch die Kosten stehen fest: 320000 Euro wird die Erweiterung kosten. Auf 100 Meter Länge hat die Stadt in diesem Jahr den Reißinger
Bach in Pielweichs entschlammt, auf ca. 300 Metern gemäht. Nicht ausreichend sei das, bemängelte Oliver Mahal. Das letzte Teilstück des Reißinger Baches bis zur Mündung
hin, müsse einmal generalgereinigt werden. Wasserpflanzen, die sofort wieder nachwachsen, würden zu einem Rückstau führen, durch den viele Pielweichser Keller Gefahr laufen feucht zu werden oder es gar zu Grundwassereintritt kommt. Dazu komme das Problem, das durch zu großzügiges Öffnen des Mühlbachauslaufs an der Isar, dieser zu einem Rückstau im Reißinger
Bach beitrage. Wegen beider Probleme soll es auch mit Vertretern des Landratsamtes (Gewässer III. Ordnung) nun zu einem Ortstermin kommen. Probleme mit ihrem Haustier,
dem Biber, meldete (nicht zum ersten Mal) Ute Eder. Vier Bäume liegen bei ihr bereits im oder am Bach. Hilfestellung gebe es von nirgendwo („Ich fühle mich alleingelassen“).Es brauche einen Ansprechpartner, der wirklich was macht. Die Biberberater seien ein „Placebo“ zur Beruhigung. Nur die Stadt könne etwas tun, tue aber nichts. Stimmt nicht, konterte Hans Schmalhofer, man habe den Abschuss beantragt, aber nur auf einem Abschnitt von
100 Metern genehmigt bekommen. Für Ex-Stadtrat Josef Zizelsberger ist das aber zu wenig Einsatz seitens der Stadt. Die Anlieger am Angerweg würden Gefahr laufen, Wasser in den Kellern zu haben wegen der Biberdammbauten. Das Problem bei Ute Eder sei längst bekannt.
Aber nichts geschehe. Es gebe einfach zu viele Biber und die Anlieger hätten keine Unterstützung seitens der Stadt, bemängelte Zitzelsberger. Viel versprechen konnte
Schmalhofer nicht, zumindest einen Ortstermin wird es geben. (F.: kk) (Plattlinger Anzeiger)