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Brücken werden erneuert: DB Netz AG will mit Einschubtechnik Schienenersatzverkehr vermeiden

Otzing/Plattling. Brückenerneuerungen ohne Schienenersatzverkehr wird es nicht geben. Aber die Zeit, in der ersatzweise Busse statt Züge zwischen Plattling und Wallersdorf verkehren sollen, hält sich nach den derzeitigen Plänen der DB Netz AG in Grenzen.

Nur vom 25. August, 20 Uhr, bis 1. September, 6 Uhr, ist eine Sperrpause ohne Bahnbetrieb angesetzt. Damit sind viele Pendler von den Bauarbeiten nicht betroffen, denn in dieser Woche herrscht Ferien- und Urlaubszeit.

Die Erneuerung der Bahnüberführung in Eisenstorf kostet laut einem Bahnsprecher 1,76 Millionen Euro, für die Überführung in der Jägerstraße in Otzing sind 1,45 Millionen Euro veranschlagt, in der Otzinger Bahnhofsallee 1,56 Millionen Euro sowie für das Bauwerk an einem Feldweg in Wallersdorf 1,23 Millionen Euro. Die Investitionssume beläuft sich auf insgesamt sechs Millionen Euro.

Wie der Sprecher auf PZ-Nachfrage erläutert, "werden alle Brücken seitlich in Herstelllage außerhalb der bestehenden Brücken gebaut". Diese Methode bedeute keine Behinderungen für den Bahnbetrieb auf der Strecke zwischen Plattling und Wallersdorf. Der Baubeginn sei voraussichtlich Mitte Februar.
Nächtlicher Baulärm ist möglichDer Einschub der vier Brücken soll in besagter Sperrzeit erfolgen. "In der Sperrpause werden die alten Brücken abgebrochen und die neuen Brücken eingeschoben", sagt der Bahnsprecher. Wegen der Kürze der Sperrpause könne es auch zu Arbeiten in der Nacht kommen. Baulärm schließt die Bahn nicht aus.
"Die Fertigstellung der Brücken und Wiederherstellung der Straßen nach dem Einschub wird voraussichtlich im September/Oktober erfolgen", teilt der Unternehmenssprecher mit. Die Straßensperrung könnte somit Mitte beziehungsweise Ende Oktober aufgehoben werden, heiß es weiter.

Der Ausbau erfolge eingleisig. Ob sich ein zweigleisiger Ausbau lohne, den viele, unter anderem Staatssekretär MdL Bernd Sibler, fordern, werde derzeit geprüft. Die Hoffnung auf ein zweites Gleis, das es bis 1942 teilweise sogar gab, besteht damit weiterhin.

WINTERDIENSTAuch Zugführer sind auf den Winterdienst angewiesen: Im Freistaat sind laut Bahn 17 Schneeräumfahrzeuge für Schienen einsatzbereit. Dazu seien bis zu 2500 Räumkräfte kurzfristig abrufbar, auch die Bahnsteige in Plattling wurden zuletzt vom Schnee befreit. Außerdem seien 9000 Weichen mit einer Weichenheizung ausgestattet – das sind alle für den planmäßigen Personenverkehr benötigten Weichen. (PNP vom 10.01.2017)