Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Bei einem Zuschlag wird das Freibad noch attraktiver

"Da werden nicht viele drankommen", sagt Stadtwerke-Leiter Stefan Kopp mit Blick auf den Fördertopf von 100 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Der Bund will diese Summe in den Jahren 2019 bis 2022 zur Verfügung stellen, auch um sicherzustellen, dass Kommunen die kostenintensiven und stets defizitären Bäder nicht schließen müssen. Dies befürchtet in Plattling zwar niemand ernsthaft, doch ein paar sanierungs- beziehungsweise umbauwürdige Stellen lassen sich auch am Erlebnisfreibad in der Au finden.
Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat legte das Förderprogramm Anfang August auf. Ende August bereits reichten die Stadtwerke eine Projektskizze ein. Wie Kopp gegenüber der PZ erklärt, war ein Architekturbüro heuer ohnehin damit beauftragt, den Eingangsbereich des Freibads "freundlicher, attraktiver" zu gestalten – auch wegen der nun fertiggestellten Mühlbachpromenade. Als die Nachricht kam, dass der Bund Fördermittel zur Verfügung stellen wolle, ließen die Stadtwerke den Architekten weiterarbeiten, eine Projektskizze erstellen. "Wir mussten schnell handeln, um die relativ kurzen Fristen einzuhandeln", unterstreicht Kopp. Die grobe Kostenschätzung für die Sanierungsarbeiten, die "grundlegende Verbesserungen" bedeuten würden, liegt bei rund 4,5 Millionen Euro. Bei einem Fördersatz von 45 Prozent könnten die Stadtwerke rund zwei Millionen Euro abgreifen. Ein Beispiel: Dass der Kassenbereich des Plattlinger Freibads treppauf angebracht ist, gilt nicht als ideal.
Bürgermeister Erich Schmid hob kürzlich in einer Ortsteilversammlung hervor, dass die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke den Besuchern weiterhin ein attraktives oder halt ein noch attraktiveres Bad bieten wollen. Dass Stillstand in diesem Bereich Rückschritt bedeutet, scheint als unbestritten.
Wann mit einer Zusage – oder auch mit einer Absage – zu rechnen sei, könne Kopp derzeit nicht sagen. "Wichtig ist, dass wir die Unterlagen eingereicht haben. Wir wollten uns diese Chance nicht entgehen und uns dann vorwerfen lassen, sich nicht um das Fördergeld bemüht zu haben", stellt der Chef der Stadtwerke dazu fest. (PNP vom 14.11.2018)