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Bei der Isarbrücke geht es weiter

Endlich geht es weiter mit der Isarbrücke Plattling: Nachdem die Bauarbeiten seit Mitte letzten Jahres ruhten, haben Bau- und Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier und Staatsminister Bernd Sibler gestern Nachmittag die Wiederaufnahme der Bautätigkeit bekanntgegeben. Und das nach intensiven Verhandlungen in den letzten Wochen, wie die Beiden betonen. "Das ist unglaublich wichtig für Plattling", sagte ein hörbar erleichterter Bernd Sibler der PZ am Telefon. Und Josef Zellmeier betonte: "Die Isarbrücke ist das Herzstück der Ortumgehung Plattling. Es freut mich sehr, dass endlich weitergebaut werden kann und so weitere Verzögerungen verhindert werden."
Bauamt hatte Ingenieurbüro gekündigtGestern wurde eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Staatsbauverwaltung und der ARGE (Arbeitsgemeinschaft der beteiligten Baufirmen) unterzeichnet. Die Arbeiten an der Brücke werden unmittelbar wieder aufgenommen. Zellmeier bedankte sich auch bei Staatsminister Sibler für dessen großen Einsatz. "Ich freue mich sehr, dass es mit dieser für meine Heimatstadt so wichtigen Maßnahme weitergeht", so Sibler.
Rückblick: Zum Baustopp war es wegen der laut Staatlichem Bauamt Passau notwendigen Kündigung des mit der Ausführungsplanung beauftragten Ingenieurbüros gekommen. Daraus resultierten bauvertragliche Meinungsverschiedenheiten zwischen der Staatsbauverwaltung und der ARGE.
Wegen der Komplexität der Baumaßnahme der etwa 600 Meter langen Brücke über die Isar und Vorlandbereiche hat die Bauverwaltung selbst ein Büro mit der Ausführungsplanung beauftragt. In der Zusammenarbeit zwischen dem planenden Ingenieurbüro und der ARGE kam es zu erheblichen Problemen. Diese schlugen sich in größeren Verzögerungen der Bauarbeiten nieder, so dass das Staatliche Bauamt Passau nach eigener Aussage handeln musste: Als Konsequenz wurde ein neues Ingenieurbüro mit der Ausführungsplanung und der Erstellung der Statik beauftragt. Die beteiligten Parteien bewerteten die dadurch entstandenen Behinderungen und Störungen im Bauablauf aber unterschiedlich, so dass zunächst keine gemeinsame Basis für einen Weiterbau gefunden werden konnte. Mit dem Abschluss der Vereinbarung zwischen der Staatsbauverwaltung und der ARGE kann nun weitergebaut werden. "Das Entscheidende war, die Bedenken zwischen den beiden Seiten in vielen Gesprächen abzubauen", so beschreibt Bernd Sibler gegenüber der PZ auch seine Rolle in den letzten Wochen.
"Jetzt ist es wichtig, dass absolut auf Hochtouren gearbeitet wird", so der Staatsminister weiter. Zur Beschleunigung der gesamten Baumaßnahme hat das Staatliche Bauamt Passau auch die notwendigen Straßenbauarbeiten im Bereich der Südzuckerbecken (links der Isar) sowie in einem Bereich rechts der Isar ausgeschrieben. Diese Bauarbeiten sollen im Spätsommer 2018 beginnen und bis zum Jahresende 2018 abgeschlossen werden.
"Rückstand von einem Jahr ist nicht mehr aufzuholen""Es ist klar, dass ein Rückstand von über einem Jahr nicht mehr aufzuholen ist", macht Bernd Sibler keine Hoffnungen, dass die Ortsumfahrung vielleicht doch noch im Jahr 2019, wie eigentlich geplant, eingeweiht werden könnte. "Wir haben jetzt aber entsprechend Druck aufgebaut, damit alles so zügig wie möglich fertiggestellt wird", so der Staatsminister weiter. (PNP vom 18.05.2018)