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Anträge der Freien Wähler im Verkehrsausschuss

Nicht nur mit der Unfallproblematik an der Ringkofener Kreuzung beschäftigte sich der Verkehrsausschuss am Donnerstagnachmittag.

Den Antrag auf Aufstellung eines Verkehrsspiegels an der Hauptstraße Pankofen im Bereich der Autobahnbrücke lehnte der Ausschuss ab. Im Dezember ging der Antrag eines Anwohners ein, dem beim Abbiegen aus der Straße Pankofen Bahnhof auf die vorfahrtsberechtigte Hauptstraße die Sicht in den Tunnel unter der Autobahn zu schlecht ist. Die örtliche Verkehrsbehörde sehe das Aufstellen eines Spiegels als nicht notwendig an, erklärte der Sachgebietsleiter des Ordnungs-, Gewerbe- und Sozialamtes Bernhard Waltl: "Wenn man sich an die Einmündung herantastet, sieht man genug." Stadtrat Markus Schmid (CSU) bestätigte diese Einschätzung, er fahre dort täglich vorbei.

Statt des Verkehrsspiegels beschloss der Ausschuss einstimmig eine Hilfestellung für die Autofahrer: Dem Einfahrenden aus der untergeordneten Straße Pankofen Bahnhof wird durch Markierungen auf der Fahrbahn "lenkend aufgezeigt", wo er sich zum Abbiegen hinstellen muss, erklärte Stadtbaumeister Roland Pfauntsch. So werden Pkws, die in die Hauptstraße abbiegen wollen, zur optimalen Stelle mit der besten Sicht au f die vorfahrtsberechtigte Straße geleitet. Eine Haltelinie soll zusätzlich darauf hinweisen, stehen zu bleiben.

Kein Fußgängerübewegin Pankofen MitteEinen gekennzeichneten Fußgängerüberweg auf der Pankofener Hauptstraße im Bereich der Abzweigung zur Dorfstraße, Höhe Steinmetz Haimerl, wurde vom Verkehrsausschuss nicht befürwortet. Einstimmig beschloss das Gremium, die Autofahrer mit Verkehrsschildern vor querenden Fußgängern zu warnen und Maßnahmen zur Sicherung in den geplanten Dorfstraßenausbau zu integrieren.

Die Polizei-Inspektion ließ in einer Stellungnahme vermelden, dass ein gekennzeichneter Fußgängerüberweg "höchstproblematisch" sei. Es handele sich um eine "Gefahrenstelle", weil die Hauptstraße in der scharfen Kurve sehr unübersichtlich ist. "Diese Stelle ist der schlechteste Platz für eine Querungshilfe", sagte Polizeihauptkommisar Klaus Stiglbauer in der Sitzung. Diese würde eine "trügerische Sicherheit für Fußgänger" erzeugen. Der Polizeihauptkommissar empfiehlt Fußgängern, die Straße nicht in Nähe der Kurve zu überqueren, sondern sowohl rechts als auch links so weit zu gehen, bis die Straße einsehbar ist.

Ausführlich diskutierte der Ausschuss über die Änderung der Vorfahrt im Bereich der Kreuzung Eisenbahnerstraße/Werkstraße. Die durch die Neuansiedlungen auf dem ehemaligen Bahngelände zunehmende Verkehrsbelastung hatte die Überlegung aufgeworfen, eine abknickende Vorfahrtsstraße an der Kreuzung auszuschildern, erklärte Zweiter Bürgermeister Hans Schmalhofer (CSU). Die Entscheidung stellte das Gremium jedoch zurück, bis der südliche Teil des Nordparks fertiggestellt ist und die Eisenbahnerstraße ausgebaut wird. "Erst dann weiß man, wie hoch das Verkehrsaufkommen ist", sagte Pfauntsch. Die in der Sitzung anwesenden Polizeihauptkommissare Klaus Stiglbauer und Helmut Brandl hatten darauf verwiesen, dass bereits die aktuelle Beschilderung eine "Katastrophe" sei und eine abknickende Vorfahrt nur mit baulichen Veränderungen sinnvoll wäre.

Eine durchgehende Tempo-30-Zone in der Dorfstraße Pankofen, wie von einigen Anwohnern gewünscht, hält die Polizei-Inspektion Plattling nur bei baulichen Maßnahmen für sinnvoll. Wie in der Ortsteilversammlung angekündigt, hatte die Stadt eine Stellungnahme der Polizei eingeholt. "Wir sind mit der bestehenden Beschilderung gut aufgestellt", erklärte Waltl. Vor dem Kindergarten gilt Tempo 30, denn "kleine Kinder wissen noch recht wenig von Autos", sagte Pfauntsch, und Autofahrer müssten darauf hingewiesen werden. Schließlich liege der Eingang direkt an der Straße.

Anfragen von den Freien Wählern: Drei Anfragen hatte Reinhard Leuschner (FWG) im Gepäck. Die Freien Wähler regen die Aufstellung eines Verkehrsspiegels an der Kreuzung Werkvolkstraße/Dr.-Kiefl-Straße an. Entlang der Zufahrtsstraße nach Gut Altholz sollte über Leitpfosten nachgedacht werden. Die Straße sei besonders im Waldstück sehr dunkel und unübersichtlich. Am Preysingplatz wies Leuschner auf die zahlreichen Autos hin, die längs zwischen Sparkasse und Post parken und so die regulär parkenden Autofahrer beim Rangieren behindern. Er regte ein absolutes Halteverbot entlang der Häuserzeile an. Die drei Anfragen würden geprüft, erklärte Schmalhofer. (PNP vom 21.1.2017)