Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

2,2 Millionen Euro fließen in die Abwasserentsorgung

Der Werkausschuss hat am Dienstag dem Wirtschaftsplan der Stadtwerke einstimmig zugestimmt. Der Erfolgsplan schließt mit einem Jahresverlust in Höhe von 689400 Euro. Erhöhte Erlöse, aber auch erhöhte Ausgaben – so beschrieb Bürgermeister Erich Schmid das vorliegende Zahlenwerk. "Das leisten wir aus dem laufenden Haushalt heraus", sagte Schmid. Dies sei wirklich erfreulich, lobte er. Eine Darlehensaufnahme ist 2017 nicht geplant. Der Stadtrat muss der Planung noch zustimmen.

926000 Euro investieren die Stadtwerke in die Stromversorgung. Stadtwerke-Chef Stefan Kopp erläuterte die größten Maßnahmen. Dazu zählen unter anderem die Errichtung von Trafo-Stationen im Gewerbepark Nord Teil I (45500 Euro), im Nordpark II (43100 Euro) und im interkommunalen Gewerbegebiet Michaelsbuch Teil I (87800 Euro) oder die Teilverkabelung der Freileitung "Ostumgehung" mit 50000 Euro. Weitere 501000 Euro fließen die Wasserversorgung, insbesondere in den Neubau von Hauptleitungen in den Neubaugebieten (77000 Euro) sowie die Erstellung und Vorplanung von Hausanschlüssen mit zusammen 92400 Euro.

Bei der Abwasserentsorgung werden 2,198 Millionen an Investitionen fällig, davon allein zwei Millionen Euro für die Erweiterung der Kläranlage. Bei der Fernwärmeversorgung wollen die Stadtwerke 280000 Euro in eine Energiezentrale für den Nordpark III als Übergangslösung investieren. Für das Freibad rechnen die Stadtwerke lediglich mit Kosten von 39000 Euro, das Meiste geht in Instandhaltungs- und Ausbaumaßnahmen. So werden 18000 Euro in die Erweiterung des Kassensystems mit Kassenautomaten gesteckt. Weitere 69000 Euro an Ausgaben werden unter dem Punkt "Gemeinsame Anlagen" verbucht, darunter fallen beispielsweise 25000 Euro für ein Datenmanagement-System. Somit beläuft sich das gesamte Investitionsvolumen auf 4,016 Millionen Euro, mit dem größten Anteil im Bereich der Abwasserentsorgung, nämlich 2,198 Millionen Euro.

Ein positives Betriebsergebnis erreicht der Stromsektor mit einem Überschuss von 217300 Euro. Beim Stromvertrieb geht Kopp von einer Absatzmenge von 31,9 Gigawattstunden (GWh) aus (im Vorjahr: 31,5 GWh). Die weiteren Bereiche erzielen Defizite. Dieses liegt bei der Wasserversorgung bei 177900 Euro, bei der Abwasserentsorgung bei 113600 Euro. Das erwartete Defizit bei der Fernwärme beträgt 49800 Euro und beim Freibad 546900 Euro.

Im nicht öffentlichen Teil ging es um Personalangelegenheiten. Außerdem beriet das Gremium über das Ergebnis einer Anwohnerbefragung im Nordpark III. Dort finden sich nicht genügend Haushalte, die Interesse an einer Fernwärme-Versorgung haben. Daher wollen die Stadtwerke vorerst eine Heizzentrale für die Landkreisschulen als Übergangslösung errichten, bis klar ist, wie weiter verfahren wird.

Ein großes Lob sprach Bürgermeister Schmid zu Beginn der Sitzung dem Bauhof aus. Der habe in der besonderen Witterungssituation am Morgen schnell reagiert und viel gearbeitet. "Respekt, was unsere Leute geleistet haben. Die waren seit der Früh ohne Mittagspause unterwegs", lobte er. Leider standen die Mitarbeiter oftmals auf verlorenem Posten, weil es ständig wieder auf die gestreuten und gesalzenen Wege und Flächen drauf geregnet habe. (PNP vom 02.02.2017)