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"Jeder sollte seine Entscheidung frei treffen" Vorstellung des Stadtrates Werner Zellner

Seine neu nach Plattling ziehenden Kunden bestätigen ihm immer wieder, was man als Plattlinger gar nicht mehr wahrnimmt. Die Isarstadt ist liebens- und lebenswert: schöne Innenstadt, Isar, Arbeitsplätze, Bahn- und Autobahnverbindungen. Die Zukunft Plattlings will Werner Zellner mit Weitblick und Tatkraft mitgestalten und auch für eine bessere Einbindung der Neubürger eintreten. − Foto/Text: Kellermann (PNP)

Plattling. Er ist ein "echter Plattlinger" und er liebt es anzupacken: Der 44-jährige Werner Zellner hat es im zweiten Anlauf geschafft, für die Freien Wähler in den Stadtrat einzuziehen. 1485 Stimmen wurden für ihn am 16. März gezählt, über 300 mehr als vor sechs Jahren.

Der Wähler hat "die Aktivitäten im Vereinsleben gewürdigt", lautet Zellners Analyse. Immerhin ist er Kassenwart der Aktionsgemeinschaft Plattling, stellvertretender Obermeister der SHK-Innung Deggendorf und zudem bei der Feuerwehr in Pielweichs, dem TC Plattling, beim Schützenverein Hauser-Moos und bei der KSK Pankofen Mitglied. "Und im Gegensatz zu 2008 habe ich diesesmal auch wirklich etwas getan, aktiv für mich geworben." Der Einsatz hat sich gelohnt.

Nicht zum ersten Mal übrigens: Schon mit 25 Jahren hat sich Zellner als Heizungsbaumeister selbstständig gemacht. In diesen 19 Jahren ist sein Betrieb auf neun Beschäftigte angewachsen, bei ihm lernen drei Auszubildende. Zellner ist verheiratet, wohnt in Pielweichs und hat zwei Kinder. "Bald haben die Pielweichser im Stadtrat die Mehrheit", schmunzelt er. Mittlerweile sind es bereits neun Stadträte aus diesem Ortsteil.

Interesse an der Kommunalpolitik hatte er schon immer. Unaufgefordert, aus Eigenantrieb, schloss er sich vor "acht oder neun Jahren" den Freien Wählern an: "Es war und ist mir wichtig, parteifrei zu sein." Vor allem in der Kommunalpolitik hält er es für falsch, wenn man sich einem Fraktionszwang unterwerfen müsste. Jeder Stadt- oder Gemeinderat sollte seine Entscheidungen frei treffen können.

Sich für das Wohl "unserer liebens- und lebenswerten Heimatstadt" einzusetzen und die Zukunft Plattlings aktiv mitzugestalten: Das versprach Zellner seinen Wählern in einem Wahlflyer.

Konkret will er sich auch stark machen für eine bessere Integration der Neubürger, also nicht nur der Migranten, sondern auch der Zuzügler. Viele aus dieser Gruppe seien nicht zur Wahl gegangen. "Wir brauchen einen Neubürgerempfang", findet Zellner und er will auch dazu beitragen, dass die Vereine der Stadt eingebunden werden, damit die Neu-Plattlinger besser eingebunden sind. Eine Idee Zellners dazu: "Vielleicht könnte das erste Vereinsjahr kostenlos sein."

Als Unternehmer weiß Zellner auch um die Nachwuchssorgen der Handwerksbetriebe: "Sie alle brauchen gut qualifizierte Schulabgänger." Darum will er sich auch dafür einsetzen, dass die Schulen gestärkt werden, damit die Qualität der Wissensvermittlung noch zunimmt. Ein möglicher Ansatzpunkt dazu könnte für Zellner auch die Ausweitung der Schulsozialarbeit sein.

Mit dem 2. Bürgermeister Michael Weiderer verlässt ein leidenschaftlicher Imker den Stadtrat, mit Werner Zellner rückt ein neuer Imker nach. Allerdings einer, der noch in den Anfangsstadien seiner Honig-Karriere steckt. "Mal sehen was daraus wird", schmunzelt Zellner, der ansonsten Skifahren und Schafkopfen mit Stammtischfreunden zu seinen Hobbys zählt.