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Verspäteter Verkehrswegeplan: Darum nur eingleisiger Brückenbau?

Staatssekretär MdL Bernd Siblers Hoffnung gründet sich auf den Bundesverkehrswegeplan 2015. Vom Freistaat Bayern wurden dafür viele Wünsche geäußert, darunter auch der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Plattling und Landshut. Eigentlich sollte der Plan, wie sein Name ja auch sagt, 2015 aufgestellt werden. Aber immer wieder wurde der Termin verschoben, derzeit gibt es gar kein konkretes Datum für eine Bekanntgabe des Entwurfes.

Das könnte aber durchaus unangenehme Folgen haben. Denn: Der Ausbau der maroden Bahnbrücken zwischen Plattling und Wallersdorf steht an. Die DB Netz ist schon sehr weit in ihren Planungen, 2017 soll gebaut werden. Kürzlich erfolgte die Vorstellung der Pläne und nicht nur Otzings Bürgermeister Johannes Schmid wunderte sich: Dort, wo früher schon mal Brücken für einen zweigleisigen Verkehr waren, sollen nun Bauwerke für einen eingleisigen Verkehr errichtet werden.

Warum das so ist, begründet die Pressestelle der Bahn in München: "Die Planungen sind an die gegenwärtige Eingleisigkeit der Strecke gebunden. Denn die Mittel, die der Bund für den Erhalt des bestehenden Schienennetzes zur Verfügung stellt, schreiben vor, dass den aktuellen verkehrlichen Anforderungen entsprochen wird." Folgerichtig sei die DB Netz daran gehalten, bei den Planungen zur Modernisierung der Brückenbauwerke zwischen Plattling und Wallersdorf ausschließlich auf den gültigen Bundesverkehrswegeplan Bezug zu nehmen. Sollte aber ein zweigleisiger Ausbau in den neuen Bundesverkehrswegeplan mit aufgenommen werden, können die Planungen entsprechend angepasst werden. "Befriedigend ist das nicht", sagt Staatssekretär MdL Bernd Sibler, aber "so ist die Rechtslage". (PNP vom 05.01.2016)