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Überschuss statt Rücklagenentnahme

Nun ist das Jahr 2015 für die Stadt Plattling auch kassenmäßig abgeschlossen. In der Sitzung am Montag erläuterte Kämmerer Harald Kappl die Jahresrechnung, die eine "Punktlandung" im Verwaltungshaushalt ergab: "Immer, wenn das Gewerbesteuerergebnis nicht allzuweit vom Haushaltsansatz abweicht, entspricht auch das Gesamtergebnis des Verwaltungshaushalts weitgehend den Planerwartungen", erklärte Kappl.

Dass es allerdings 2015 eine Abweichung von lediglich 0,1 Prozent gab, nannte auch er eine einmalige Ausnahme. Da auch der Vermögenshaushalt bei den Ausgaben im Plan geblieben ist und bei den Einnahmen vor allem durch Grundstücksverkäufe die Erwartungen weit übertroffen wurden, kam es zu einem Überschuss von fast 1,4 Millionen Euro.

Statt 397230 Euro aus der Rücklage zu entnehmen, konnte sie nun erhöht werden. Zudem war es noch möglich, im Verwaltungshaushalt 189500 Euro und im Vermögenshaushalt 2,75 Mio. Euro als Haushaltsausgabereste neu zu bilden und ins Haushaltsjahr 2016 zu übertragen. Der Sollabschluss für den Haushalt 2015 beträgt bei Einnahmen und Ausgaben 22227873 Euro im Verwaltungshaushalt und 7745880 Euro im Vermögenshaushalt.

Kurz ging der Kämmerer auf einzelne Punkte ein, unter anderem die verschiedenen Gebührenhaushalte, die zum Teil defizitär sind und mit denen sich der Stadtrat zum Teil schon befasst hat. Bei allen Gebührenhaushalten sei eine Verbesserung nur über Reduzierungen bei den Ausgaben möglich, was der Stadtrat aber nicht wolle, da es häufig mit Qualitätsverlusten verbunden sei.

Erfreulich war der unverhoffte Anstieg der Rücklagen auf 15,8 Mio. Euro durch Grundstücksverkäufe. Hier dämpfte der Kämmerer allerdings: "Wir tauschen nur eine Art Vermögen gegen eine andere". Doch würde sich die Stadt wie ein Unternehmer verhalten – derzeit würde keiner ohne Not Grundstücke gegen Geld eintauschen – dann gäbe es keinen Baugrund und keine Investitionen in Baubereich. (PNP vom 23.09.2016)