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Suche nach den richtigen Standorten

Plattling. Städte mit staatlichen Behörden sind besser dran, denn dort gibt es bereits kostenloses Bayern-WLAN auf öffentlichen Plätzen. In Landau a. d. Isar ist der Zugang auf dem Marienplatz deshalb möglich, weil dort das Vermessungsamt residiert, Freyung und Pfarrkirchen sind ebenso ausgestattet, ebenso Straubing, wo es gleich vier Bereiche mit freiem Internetzugang gibt. Plattling hingegen muss noch warten, hat aber noch nichts versäumt. Erst ab Juni 2016 soll damit begonnen werden, kommunale Standorte auszustatten.

Es wird nichtsversäumtStaatssekretär MdL Bernd Sibler hat es in einer Stadtratssitzung angesprochen: Die Verwaltung solle sich darum kümmern, um von der Initiative des Heimatministeriums zu profitieren. Internetzugang werde immer wichtiger, man solle hier nichts versäumen, riet Sibler.

"Tun wir auch nicht", sagt Geschäftsleiter Josef Hofmeister. Zusammen mit den EDV-Technikern und den Stadtwerken prüft man bereits mögliche Standorte in Plattling. Wenn beispielsweise der ganze Stadtplatz, also Ludwigplatz und Preysingplatz, versorgt werden soll, dann muss dafür erst ein richtiger Standort für den Sender gefunden werden. Eine weitere Überlegung war es bereits, im Freibad das freie WLAN anzubieten – oder im Bürgerspitalgarten – oder im Bahnhofsbereich – oder...

So sieht der Sender an der Fassade des Landauer Vermessungsamtes aus. Mit einer Reichweite von 100 Metern in jede Richtung, versorgt er in der Nachbarstadt den Marienplatz. − Foto: Birgmann

So sieht der Sender an der Fassade des Landauer Vermessungsamtes aus. Mit einer Reichweite von 100 Metern in jede Richtung, versorgt er in der Nachbarstadt den Marienplatz. − Foto: Birgmann

Umgesetzt wird die Bayern-WLAN-Initiative vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, das dafür seit Januar in Straubing ein eigenes WLAN-Zentrum betreibt. Von dort will sich die Stadt Plattling auch weitere Informationen holen, einen Fachmann einladen. Josef Hofmeister: "Wie weit reicht die Sendeleistung der angebotenen Geräte, ist zum Beispiel eine ganz wichtige Frage für uns", sagt er. Erst wenn alle Informationen vorliegen, könne man dem Stadtrat einen Vorschlag unterbreiten.

Denn: Die Zahl der so genannten Hotspots muss nicht auf zwei beschränkt bleiben. Für zwei Zugangspunkte übernimmt der Freistaat Bayern die Einrichtungskosten, die Betriebskosten bleiben bei den Kommunen, ebenso die Einrichtungskosten für weitere Zugänge.

"Der Freistaat Bayern investiert rund zehn Millionen Euro, um allen Bürgern ein offenes und kostenfreies WLAN-Angebot zu ermöglichen. Gerade für den ländlichen Raum ist freies WLAN ein echter Standortvorteil. Damit stärken wir weiter die digitale Chancengleichheit und sorgen für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern", sagte Heimatminister Markus Söder. Insgesamt sollen es über 10000 Zugangspunkte an 5000 Standorten werden.

Die Nutzung des kostenlosen Netzes ist denkbar einfach: Die Hotspots bieten Zugriff auf das Netzwerk "@BayernWLAN". Bei der ersten Einwahl mit einem Gerät muss man diese bestätigen. Von da an erfolgt der Zugriff automatisch, wenn irgendwo in Bayern das "@Bayern-WLAN" in Reichweite ist. (PNP vom 1.3.2016)