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Plattling verärgert: Vorerst kein Straßenausbau zwischen A92 und alter B11

"Ende der Ausbaustrecke" wird es wohl noch länger lauten. Die Stadt Deggendorf will erst die neue Autobahnausfahrt abwarten, bevor sie möglicherweise eine Verbindung von der A92 zur alten B11 angeht. − Foto: Hahne

Am Ende versuchte Plattlings Bürgermeister Erich Schmid, die Wogen wieder ein bisschen zu glätten. "Gut, dass man mal offen reden kann", meinte er zu seinem Amtskollegen, dem Deggendorfer OB Christian Moser. Die beiden waren am Dienstag im Gasthaus Spitzenberger in Schiltorn zu einer gemeinsamen Sitzung der Plattlinger und Deggendorfer CSU-Fraktionen zusammengekommen. Thema war der umstrittene Straßenausbau im Zusammenhang mit der geplanten Autobahnausfahrt "Plattling Mitte".

Vorerst wird wohl nur auf Plattlinger Seite gebaut werden. Die Aufstufung der Scheiblerstraße zur Kreisstraße ist fest geplant. Zwischen A92 und der alten B11 (Staatsstraße 2124) hingegen liegen die Planungen für eine neue Kreisstraße auf Eis. OB Moser erläuterte die Gründe: Es sei schwierig, den benötigten Baugrund zu erwerben, zudem würde die Verbindungsstraße vom Bundesverkehrsministerium nicht mehr als Vorbedingung für den Bau der Autobahnausfahrt angesehen. Anders, als zum Zeitpunkt der Beantragung.

Es sei "sehr verwunderlich", dass diese Voraussetzung plötzlich verschwunden ist, meinte Stadtrat Max Thoma. Nun stünden die Plattlinger allein in der Pflicht, etwas zu leisten. Bürgermeister Schmid versuchte, die Verärgerung zu konkretisieren: Das Industriegebiet Kreuzäcker hat nur eine Zufahrt, die Scheiblerstraße. "Wenn es da mal eine Baustelle gibt, haben wir ein Problem." Außerdem wäre es "einfach ungerecht", wenn nur Plattling ausbauen müsse.

Der Diskussion voraus ging ein gemeinsamer Besuch des Nordparks. Schmid führte die CSU-Kollegen durch das Gelände, auf dem nun auch der Mehrgenerationenpark immer deutlichere Formen annimmt. So sind bereits mehrere Ruheliegen und Trimm-Dich-Geräte aufgebaut.(PNP vom 13.04.2016)