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Kein Luxus, aber kommunale Pflicht erfüllt

Unerwartet warm war es in der 3000 Quadratmeter großen Stahlbetonhalle im Plattlinger Industriegebiet (auf Stephansposchinger Gemeindegebiet), als die Stadt- und Gemeinderäte aus Plattling und Stephansposching samt Verwaltungsmitgliedern sie am Freitagnachmittag besuchten. Die Regulierung der Heizplatten an der Decke wird sich aber eingespielt haben, bis die ersten Flüchtlinge in die Notunterkunft einziehen. Und das wird, "frühestens nächste Woche" sein.

"Es liegt an der aktuellen politischen Situation in der Türkei", dass derzeit weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen, erklärte Thomas Kindel, der für die Flüchtlingsunterbringung zuständiger Sachgebietsleiter am Landratsamt, den Besuchern. Im Moment reichen die Kapazitäten der Notunterkünfte in Hengersberg und Metten. Plattling werde erst dann "hochgefahren", wenn der Platz auch benötigt wird.

Es gibt den Tagesbereich mit Betraum, Büro, Essenausgabe, Aufenthalts- und Sitzbereichen. In den Toiletten, Wasch- und Duschräume zeigen Symbolen die richtige Benutzung. Die Schlafräume aus Messebauteilen sind nach oben offen: "Es ist kein Luxus, aber Standard" stellte Stephansposchings Bürgermeisterin Jutta Staudinger zusammen mit Plattlings 2. Bürgermeister Hans Schmalhofer nach einem Blick in die Schlafkammern fest, in denen je drei Stockbetten, sechs Spinde und ein Tisch mit zwei Stühlen stehen. Das Wichtigste sei, dass die Flüchtlinge sicher, trocken und warm untergebracht werden.

(PNP vom 14.02.2016)