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Jahnplatz: Planer muss nachbessern

Plattling. Gut Ding will Weile haben: Bereits im Juni 2015 beschloss der Stadtrat aus dem Masterplan "Jahnplatz und Umgebung" heraus, die grobe Richtung, wie man Jahnplatz und Sterngasse umgestalten möchte. Zweimal hat sich seither der Bauausschuss mit den vorbereitenden Planungen beschäftigt und den daraus entstandenen Vorentwurf präsentierte das Planungsbüro "raum + zeit" am Montagabend im Stadtrat. Nach eineinhalb Stunden stand fest: Dem Planer werden noch einige Alternativen abverlangt, der Vorentwurf soll im März nochmals auf die Tagesordnung.

Landschaftsarchitekt Tobias Nowak stellte zunächst vor, was weitgehend im Bauausschuss im Dezember Konsens war und in die Planungen eingearbeitet worden war: Beispielsweise das Deutlichmachen des Fahrbahnverlaufs in Richtung Einkaufszentrum am Magdalenenplatz mit einer Stahlkante und einem geänderten Pflaster im Einmündungsbereich oder die Ausgestaltung des Kinderspielplatzes an seinem neuen Standort.

Nur: Am Montag konnten sich selbst manche Bauausschussmitglieder nicht mehr an ihre Beschlüsse von Dezember erinnern und so wurde die Diskussion im Stadtrat wieder ein heiteres Ideensammeln und Einbringen von Anregungen.

Thema Kinderspielplatz: Er soll auf einer Fläche von ca. 500 Quadratmetern weiter in Richtung Preysingplatz rücken, sein Zentrum dort haben, wo sich derzeit eine Schotterfläche mit zwei Sitzbänken befindet. Das Problem daran: An diesem Standort ist der Spielplatz von vier Seiten von Straßenverkehr umgeben. Auf der einen Seite von der vielbefahrenen Preysingstraße, auf der anderen Seite vom Verkehr zur Sterngasse und zum Einkaufszentrum am Magdalenenplatz. Hinzu kommen die Nutzer des Garagenhofs, der sich dort befindet und auch für die beiden direkten Anwohner muss es eine Zufahrt geben. Hinzu kommt noch die Bitte der Feuerwehr, für einen möglichen Drehleiter-Einsatz in diesem Gebiet eine Zufahrt aus dem Preysingplatz zu erhalten.

Die bisher vorgesehen Sicherungsmaßnahmen mit Heckenpflanzung und Geländerverlauf erschienen da vielen nicht ausreichend. Ein Zaun müsse her, lautete die Forderung. Am besten noch verschließbar, so Bürgermeister Erich Schmid, um ungewollte Nutzung des Platzes in den Abendstunden zu verhindern. Michael Weiß schließlich wollte gar "etwas Besonderes" für den Spielplatz, ähnlich der Burganlage in Enzkofen. Dem hielt Bürgermeister Schmid allerdings entgegen, dass man dafür nicht genügend Platz habe.

Diskutiert wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie und wie intensiv man die künftige Fahrbahn markieren müsse, damit sie von den Autofahrern erkannt wird. Auch über einzelne Parkplätze und ihre Standorte konnte Nowak Vorschläge einsammeln. Unbestritten blieb, dass es keine gerade Verbindung an den Häusern des Jahnplatzes entlang zur Schulstraße mehr geben wird. Hier wird sich an einer Stelle im Bereich der Tiefgarage des Betreuten Wohnens die Fahrbahn durch den bisherigen Kinderspielplatz schlängeln.

Nowak stelle dem Stadtrat auch vor, wie sich sein Büro die Bepflasterung des Platzes vorstellen könnte, wo asphaltiert werden sollte, wo großflächiges Pflaster, wo kleinräumiges Pflaster verlegt werden sollte. Auch hierzu gab es Detailanregungen seitens des Stadtrates. Keine Wortmeldungen hingegen erfuhr sein Vorschlag, für Blinde und Sehbehinderte ein Leitsystem mittels nachträglicher Rillierung des Betonpflasters anzubringen.

Und eine Entscheidung traf der Stadtrat auch noch: Jahnplatz, Jahngasse und Sterngasse sollen mit Castorlampen beleuchtet werden, wie sie derzeit auch auf dem Stadtplatz eingesetzt werden. (PNP vom 2.3.2016)