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Halbjahresbericht der Stadtwerke – Bei Strom und Wasser im Plan

Nur noch drei Monate bis zum Jahresende: Vieles, was die Stadtwerke für heuer geplant haben, ist bereits erledigt, aber noch längst nicht abgerechnet. Und der Zwischenbericht (Halbjahresbericht), der zum 30. Juni erstellt werden musste, scheint daher inzwischen längst überholt. Die Stadträte haben ihn am Dienstag im Werkausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen.

Stadtwerkeleiter Stefan Kopp erläuterte die einzelnen Zahlen und auch, dass natürlich viel mehr, als es im inzwischen drei Monate alten Zahlenwerk erscheinen mag, erfolgte. Genau im Plan sind die Umsatzerlöse aus Strom- und Wasserverkauf, Badegebühren, Fernwärme und Abwasser zum Halbjahr: 20,1 Millionen Euro waren im Wirtschaftsplan angesetzt, 10 Mio. waren zum 30. Juni gebucht – 49,9 Prozent. Ebenfalls 49 Prozent des Ansatzes waren zum Halbjahr beim Aufwand für Strom-, Wasser, und Gasbezug, bei Hackschnitzeln und Pellets für die Energiezentralen zu gebucht. Bei den Personalaufwendungen waren es insgesamt 960254 Euro der angesetzten 1,2 Mio. Euro und damit 42,8 Prozent.

Anders sieht es bei der Abwicklung der Bauvorhaben und Anschaffungen aus: Hier waren im Bereich Stromversorgung 339983 Euro gebucht, im Wirtschaftsplan aber sind 2,3 Mio. Euro vorgesehen. Schon abgerechnet sind zum Beispiel 142664 Euro für die Übernahme des Netzgebietes von der Bayernwerk AG (Plan 135000 Euro) und 19328 Euro für Leerrohre in der Straubinger Straße (geplant 10000 Euro).

Bei der Wasserversorgung waren 203000 Euro an Ausgaben eingeplant, abgerechnet waren 15015 Euro. 41616 Euro von angesetzten 379000 Euro waren bis zum Halbjahr im Bereich Abwasserentsorgung ausgegeben. Noch nicht in Angriff genommen wurde die Planung für die Erweiterung der Kläranlage (158000 Euro), da dafür die Verhandlungen zur Ansiedlung der Molkerei Goldsteig abgewartet werden mussten. In nichtöffentlicher Sitzung hatte Stadtwerkeleiter Kopp dann noch über das Abwasserkonzept für die Firma Goldsteig und die entsprechenden Sondervereinbarungen mit der Molkerei informiert.

Für das Kassensystem mit Zugangskontrollsystem vom Parkplatz aus waren noch 15000 Euro eingeplant, 2738 Euro wurden gebucht. Hier wird es aber noch Nachbesserungen geben müssen. Georg Weiß (SPD) hatte Mängel aufgezeigt, die das System birgt: So gebe es zum Beispiel vor der Hauptkasse dennoch lange Warteschlangen. Es werde Abhilfe geschaffen mit einer zweiten Reihe (einmal Automat, einmal Kasse), erklärte Kopp. Die Auswertung des Kassensystems werde zudem zeigen, ob es bei Saisonkarten Missbrauch gegeben habe, sie von mehreren Personen an einem Tag genutzt wurden. Auch hier werde das Personal gefordert sein, ein Auge drauf zu haben, so Kopp., ebenso bei der Eingangskontrolle für Kinderwagen. In nichtöffentlicher Sitzung wurde zudem die Fortsetzung der Erneuerung des Zauns vom Wohnmobilstellplatz bis zur Hauptkassse für 35000 Euro beschlossen. (PNP vom 29.09.2016)