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Ewiges Thema: Pankofen und der Verkehr

Mit Absenkung und dem (weißen) Blindenleitsystem im Gehweg in der "Häringkurve" an der künftigen neuen Dorfmitte von Pankofen hat die Stadt schon an eine sichere Überquerung der Hauptstraße gedacht. Ob dort auch ein Zebrastreifen möglich ist, wird nun erneut geprüft. Der Bau der neuen Wohnanlage orientiert sich an der Lage des ehemaligen Gebäudes, die Abstandsflächen werden genau eingehalten, wurde in der Ortsteilversammlung erläutert. − Fotos: Hahne

Es tut sich was in der "neuen Dorfmitte Pankofen": Dort, wo einst das Häring-Wirtshaus stand, wachsen inzwischen die ersten Ziegelreihen in die Höhe und markieren den Umfang der neuen Wohnanlage, die Franz Nothaft dort baut. Am Areal hat die Stadt 460 Quadratmeter gekauft, um an der Häringkurve einen öffentlichen Platz zu gestalten. Mit dem Amt für ländliche Entwicklung will sie für die Planung einen Informationsabend für die Bevölkerung anbieten – das kündigte 2. Bürgermeister Hans Schmalhofer in der Ortsteilversammlung am Dienstagabend im Gasthaus Spitzenberger in Schiltorn den rund 40 (ohne Mitglieder des Stadtrats und der Verwaltung) Besuchern an.

Eineinhalb Stunden informierte Schmalhofer in Vertretung von Erich Schmid, der am Wege der Besserung sei und diese Woche seine Reha angetreten hat, über die Entwicklung der Stadt. Von Finanzen, Gewerbegebiete mit Ansiedelung der Molkerei, über die Schulen bis hin zu Staunzenbekämpfung.

Pankofen nicht benachteiligen Am interessantesten in der Ortsteilversammlung in Pankofen sind aber immer die Anfragen. Im Namen der Dorfgemeinschaft hatte Georg Hackl drei Punkte schriftlich eingereicht, so dass die Stadt schon entsprechende Antworten vorbereiten konnte. Vor allem um die Wohn- und Aufenthaltsqualität und darum, Pankofen nicht zu benachteiligen, ging es dem ehemaligen Stadtrat und Bürgermeister von Pankofen. Ein Zebrastreifen in der Häringkurve sei derzeit nicht möglich, da ein solcher in einer Kurve nicht ausgewiesen werden dürfe, erklärte ihm Schmalhofer, bot aber an, dies erneut prüfen zu lassen. Der Gehweg dort sei bereits abgesenkt, optisch abgesetzt und barrierefrei gebaut. Beim Sportplatz – auch da wünschte Hackl einen Zebrastreifen – könnte die Hauptstraße sicher an der Ampel überquert werden.

Gergerätehaus und Kindergarten wurde das Grundstück Dorfstraße 10, das erst vor kurzem den Besitzer wechselte, von Hackl und der Dorfgemeinschaft als wichtig für die zukünftige Entwicklung bezeichnet. Hackl monierte, dass die Stadt dies nicht schon längst getan habe und es wurde vorgeschlagen, es im Zuge der Dorfsanierung zu kaufen. Die Stadt habe kein Vorkaufsrecht und es sei dem Stadtrat auch kein Antrag zum Kauf vorgelegen, erläuterte Schmalhofer. Nichts desto trotz sei noch am Dienstag das Gespräch mit dem neuen Eigentümer gesucht worden, der es derzeit allerdings nicht gleich wieder verkaufen wolle, so Schmalhofer.

Ein Dauerthema für die Pankofener ist der Durchgangsverkehr. Viele würden die Ortschaft bei Stau auf der Staatsstraße als Umfahrung nutzen: das belaste und gefährde, so Hackl. Ausführlich erklärte der stellvertretende Bürgermeister die Gesetzeslage und die Vorschriften, wonach eine Erweiterung der Tempo 30 Zone und weitere Beschränkung des Durchgangsverkehrs nicht möglich sind.

Einmal begonnen, ging es munter weiter mit den Anfragen: Dorfstraße: Sie ist in einem schlechten Zustand, wurde moniert, doch es sei noch kein Termin, für die – unwidersprochen nötige – Sanierung in Sicht, so musste Schmalhofer zugeben.

Asphaltbahnen des SVP: Sie sind wichtig für die Dorfgemeinschaft, nach 30 Jahren aber marode, der Verein aber kann es sich aber nicht leisten, sie herrichten zu lassen. Sie in Eigenleistung zu sanieren, ist wegen der Garantie schwierig. Hier musste Schmalhofer die Bitte mitnehmen, dass die Stadt sich darum kümmert. Denn ein "Umzug" in die Sepp-Stadler-Halle in die Au kommt für den Verein nicht in Frage: "Da fährt uns keine raus, dann können wir zusperren", war sich der Antragsteller sicher.

Sackgasse: An der Straße nach Scheuer fehlt das Sackgassen-Schild. Vor allem für Lkw-Fahrer sei dies fatal.

Gegenverkehr: Als zu schmal wird von Hans Hackl die Brücke am Steinberger Weg erachtet, wenn zwei landwirtschaftliche Fahrzeuge sich dort begegnen.

Schwarzer Kasten: Auch, wenn die Farbe des Fahrrad-Centers an der Scheibler Straße nicht allen gefällt: Darauf hat die Stadt keinen Einfluss. Diese Farbgebung sei jetzt eben im Trend, erklärte Hans Schmalhofer.

"Wasser sucht sich seinen Weg" Die Hochwasserkatastrophe 2013 hat auch Pankofener Ortsteile betroffen. Etwas ausführlicher ging der 2. Bürgermeister daher auf die Dammsanierung und den Polderbau in Fischerdorf und Stephansposching (Fertigstellung 2018) ein. "Man hat begrifffen, dass Dämme alleine eine Hochwasserkatastrophe nicht verhindern. Ein Fluss braucht Raum". Beseitigt werden auch die Hochwasserschäden an der Altholzstraße, die durch das Wasserwirtschaftsamt auf 950 Metern neu ausgebaut wird.

"Das Wasser sucht sich seinen Weg": Die Binnenentwässerung ist daher für Schiltorn ein großes Thema. Es wurde eine Lösung gefunden, das Wasser zum Schwarzgraben zu leiten. Aktuell wurde eine Hecke entfernt, eine Leitung gespült und verlängert. In der Veranstaltung zur Vorstellung der Pläne für die Dorfmitte Pankofens soll dieses Thema erläutert werden. Damit die Gewässer III. Ordnung im Fluss bleiben, wurden für 30000 Euro Unterhaltmaßnahmen vorgenommen, der Schwarzgraben und der Wiesengraben gemäht und der Mühlbach ausgeholzt.

Rund 6000 Euro wurden in die Feuerwehr Pielweichs investiert, unter anderem in zwei Gaswarngeräte, Einsatzkleidung, Grundüberholung der Atemschutzmasken. Für 6500 Euro wurde am Spielplatz Höhenrain eine Seilbahn errichtet. Der Bauhof stellte ein neues Bushäuschen in Pankofen auf, pflanzte sechs Kirschbäume am Dorfplatz in Schiltorn und umrandete den Sandkasten im Kindergarten mit Sichtmauerwerk. Sichtbar für alle ist die neue Gehwegbeleuchtung in LED-Technik von Pankofen-Mühle zur Staatsstraße, die 50500 Euro kostete, informierte Schmalhofer, der auch über die Kanalsanierung berichtete.

Gebaut wird in der ganzen Stadt viel, wie er aufzeigte, speziell auch in Pankofen: Die sechs Parzellen im kleinen Baugebiet- Fürter-Feld mussten wegen der hohen Nachfrage verlost werden. (PNP vom 10.11.2016)