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Bezahlbarer Wohnraum ist ein Grundrecht: Stadt will sozialen Wohnungsbau forcieren


Keine Überzeugungsarbeit mehr leisten musste Herbert Petrilak-Weissfeld am Montagabend im Stadtrat: Der Antrag der SPD-Fraktion zur Reaktivierung des sozialen Wohnungsbau fand volle Unterstützung. Alle waren sich einig, dass die Notwendigkeit dafür besteht und dies "der richtige Weg" ist, wie auch Bürgermeister Erich Schmid den Antrag befürwortete. Die Verwaltung wird sich nun Gedanken machen und Vorschläge erarbeiten.

"Für Geringverdiener absolut notwendig" unterstrich Vorsitzender Georg Weiß den Antrag seines Fraktionskollegen. Dem ist es wichtig, sich auf diese "Kernaufgabe" zu besinnen: "Bezahlbarer Wohnraum ist ein Grundrecht". Was die Stadt mit dem sozialen Wohnungsbau nicht will, ist eine "Getto-Bildung", Petrilak-Weissfeld denkt daher etwa an zwei Wohnblöcke zu je zehn Einheiten − an unterschiedlichen Standorten. Mögliche Grundstücke hat der Bürgermeister schon im Auge – "nicht alle sind für den Geschosswohnungsbau geeignet", gab er zu bedenken. Auch über eine "Verdichtung" auf geeigneten Grundstücken im Umfeld der städtischen Gebäude, wie etwa an der Reiterstraße, werde nachgedacht.

Die Stadt will Kontakt aufnehmen mit der Baugenossenschaft und der Deutschen Annington und eventuell auch Grundstücke anbieten. "Der Bedarf ist da und wird steigen", sagte Staatssekretär Bernd Sibler, der auch Hoffnung auf mögliche neue Förderaspekte des Bundes und das Programm der Bayerischen Staatsregierung setzt. (PNP vom 13.04.2016)