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Archäologie: "Das Gesetz ist nun mal so"

Exemplarisch an diesem Fund, einem Toten in einer Vorratsgrube vor rund 6000 Jahren, erläuterte Kreisarchäologe Stefan Hanöffner den Interessierten, die Vorgehensweise der Kreisarchäologie. − Foto: Kellermann

Zwei Jahre schon drängte der Kreisverband der Freien Wähler auf diesen Termin: Kreisarchäologe Stefan Hanöffner möge doch bitte einmal umfassend über Organisation und Vorgehensweise der Kreisarchäologie informieren. Am Dienstagabend war es nun soweit – und dann regnete es beständig. Ein Bild mit Symbolcharakter, denn der Freistaat Bayern lässt Bürger und Kommunen durchaus im Regen stehen, wenn es um die Finanzierung archäologischer Grabungen geht. Die Kosten der archäologischen Grabungen müssen die Bauherrn tragen und einen höheren Grundstückspreis bezahlen.

Rund zehn Euro pro Quadratmeter, davon geht man derzeit aus, werden die Hofäcker-Grundstücke durch die vielen archäologischen Funde in diesem Bereich teurer. Würden die Arbeiten nicht von der eigenen Kreisarchäologie, sondern von einer Fremdfirma durchgeführt, wären es wohl 40 Euro, mutmaßt Stefan Hanöffner. Warum das so sein müsse, lautete eine Frage der über 30 Zuhörer, die trotz schlechten Wetters nach Otzing gekommen waren. "Weil es das Denkmalschutzgesetz so regelt", war die klare Antwort Hanöffners. Da die Erkenntnisse aus den Grabungen dem Gemeinwohl dienen, wäre es ihm auch lieber, der Staat würde aus Steuergeldern die Kosten übernehmen. Das würde manche Ressentiments gegen der Archäologie gleich hinfällig machen: "Aber das Gesetz ist nun mal so." (PNP vom 13.07.2016)

Weiter Informationen zum Besuch der Freien Wähler im Baugebiet "Hofäcker" finden Sie unter folgendem Link.