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Nordpark verbindet Freizeit, Wirtschaft und Bildung

Sportlich: Die Fitnessgeräte im Mehrgenerationenpark Nordpark I probierte FW-Vorsitzender Stefan Fisch bei der Besichtigung des Areal aus, dessen Entwicklung Stadtbaumeister Roland Pfauntsch (2.v.r.) den Freien Wählern, darunter auch 2. Vorsitzende Heidi Koschollek (4.v.r.) und Stadtrat Reinhard Leuschner (3.v.l.) erläuterte. − Foto: Meier

Die Freien Wähler seien maßgeblich beteiligt gewesen an der Entstehung des Nordparks: Dies stellte Stadtrat Reinhard Leuschner bei der Besichtigung des Geländes gestern ausdrücklich fest. Stadtbaumeister Roland Pfauntsch führte zehn FW-Mitglieder durch das Areal. Sie waren alle beeindruckt vom generationsübergreifenden Freizeitprojekt Nordpark I, sowie den Gebäuden der Unternehmen im Nordpark II.

Plattling habe die Chance genutzt, das Areal der Bahn zu erwerben und neu zu gestalten, erläuterte Pfauntsch. Als "tolle Sache" bezeichnete FW-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Astner das Freizeitgelände, auch wenn es ein "Ewigkeitwerk" sei, es sehr lange zur Realisierung dauere. Auch seine Schüler der Realschule würden schon fragen, wann man die Anlage endlich nutzen könne, ergänzte Vorsitzender Stefan Fisch. Dazu erläuterte der Stadtbaumeister zeitlichen Ablauf des Projekt, zu dem der Startschuss im April 2009 fiel. Die Kaufunterlagen erhielt die Stadt im November 2010, im März des darauffolgenden Jahres wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Im selben Jahr erhielt die Stadt die Rückbau-Genehmigung. Im Mai 2014 begann die Objektplanung, die Baugenehmigung wurde im November 2015 erteilt.

Die Kosten für den Mehrgenerationenpark Nordpark I belaufen sich auf rund eine Million Euro. Mit einem großen Inlinehockey, Fuß- und Basketball-Feld sowie einem kleineren Streetball-Feld, Kinderspielplatz und Fitnessgeräten sei der Platz hervorragend ausgestattet, bemerkten einige Besichtigungsteilnehmer. Die Skateranlage aus Beton mit Halfpipe, vielen Sprungmöglichkeiten und einem 1,20 Meter hohen Podest werde bis November fertig sein.

Gedanken machte sich die Stadt zur Gestaltung des Übergangs vom Freizeitgelände zum Nordpark II und III. Den dazwischen liegenden Parkplatz habe man dabei in Kauf nehmen müssen, so Pfauntsch. An das Areal mit – bisher noch zwei – "Bürowürfeln" (Yormas und T.Con) schließt sich der Nordpark III mit den alten Backsteingebäuden des ehemaligen Bahnbetriebswerks an. Dieses Areal soll bis Mai 2017 von Altlasen befreit sein. Die Substanz der Bw-Gebäude, deren hohe Räume, der Stadtbaumeister als "gigantsich" für Büros erachtet, solle erhalten bleiben. Ideale Bedingungen biete auch die Lage mit der Anbindung an Autobahn, Bahnhof mit ICE-Haltepunkt. Das Projekt wird durch das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert. (PNP vom 17.09.2016)