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Mit den Freien Wählern auf Kräuterwanderung durch die Isarauen

Gerade im Frühjahr lohnt es sich, beim Wandern auch den Wegesrand genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn wo es grünt und blüht, sprießen auch die Heilkräuter. Man muss nicht in die Berge gehen, um die Heilkräuterkraft der Natur zu finden, denn Heilkräuter wie z.B. Gundermann, Giersch, Scharbockskraut und Brennnesseln finden sich auch in den Plattlinger Isarauen. Deshalb organisierten die Freien Wähler Plattling am vergangenen Samstag eine Exkursion entlang der Isar. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Vorsitzende Heidi Koschollek konnten sich die zahlreichen Teilnehmer vom Artenreichtum und der Reichhaltigkeit der heimischen Flora überzeugen. Dabei informierte die Kräuterpädagogin Josefine Moser-Würfl über deren Nutzen und medizinische Wirkung. So gab es Zeiten, in denen es lebenswichtig war, Wildkräuter zu kennen und zu sammeln. Denn oft war dies die einzige Möglichkeit, die kargen Mahlzeiten mit Vitaminen zu ergänzen, erklärte Josefine Moser-Würfel während der Kräuterwanderung den knapp zwanzig Teilnehmern, die ihr mit kleinen und großen Körben vom Fuß der Staustufe in die Isarauen folgten. Unter den Bäumen und Sträuchern am Wegrand fand sich neben vielen anderen Heilkräutern unter anderem die Knoblauchrauke, welche vom Geschmack an Knoblauch und Bärlauch erinnert, jedoch nicht ganz so intensiv schmeckt. Die Pflanze, die mit der Rauke oder Rucola verwandt ist, sieht ein wenig wie Brennnessel aus, ihre Blätter sind herzförmig gezackt, doch ohne Härchen. Nur wenige Meter weiter war der Giersch, ein Geißfußgewächs, das beim Zerreiben nach einer Mischung aus Karotten  und Sellerie riecht, zu finden. Daraus kann man wunderbar Salat oder Gemüse machen oder ihn als erfrischende Kräuterlimonade servieren. Giersch enthält 15-mal mehr Vitamin C als Kopfsalat und ist ein altbekanntes Mittel gegen Gicht, teilte die Expertin mit. Auch der wieder gern gegessene Bärlauch, der stark nach Knoblauch riecht, wurde gefunden und mitgenommen. Hierbei verwies die Kräuterexpertin jedoch darauf, dass man beim Sammeln darauf achten solle, ihn nicht mit dem giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen zu verwechselten. Bärlauch ist eins der frühesten Kräuter und wird zu Kräuterbutter und Pesto verarbeitet und schmeckt erfrischend als Brotbelag. Da auch die Verarbeitung der Kräuter gelernt sein will, machte man sich nach der Wanderung daran, die gesammelten Schätze zu Suppe, Salat und Kräuterquark zu verarbeiten. Bei der gemeinsamen Verkostung bedankte sich der Ortsvorsitzende Stefan Fisch bei Heidi Koschollek für die Organisation und das schmackhafte Essen.