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Freie Wähler Plattling bei der Bezirksversammlung der Freien Wähler Niederbayern

v.l. Hans Hagl, Heidi Koschollek, Gabi Santl, Reinhrad Leuschner

Die Freien Wähler in Niederbayern werden für weitere zwei Jahre von Heinrich Schmidt angeführt, der bei der Bezirksversammlung am Sonntag im Hotel Burgwirt in Deggendorf mit deutlicher Mehrheit im Amt bestätigt wurde. Zu seinen Vertretern wurden Ludwig Waas, Dr. Georg Meiski, MdL Jutta Widmann und Martin Burkert gewählt.
Die Wahl der Delegierten für die Bundestagswahl war von der Tagesordnung gestrichen worden, weil dies, wie Schmidt sagte, Sache der Bezirksvereinigung sei. In seinem Rechenschaftsbericht beleuchtete Schmid die Arbeit der vergangenen beiden Jahre und ging dabei auf zahlreiche Veranstaltungen, Betriebsbesichtigungen und Tagungen
ein. Schmid, der mit seinem Vorstand 134 Ortsverbände in Niederbayern zu betreuen hat, rief zum Zusammenhalt auf und lobte in diesem Zusammenhang Parteimitglieder mit besonderen Leistungen. Hinsichtlich der Flüchtlingsfrage forderte Schmid eine sinnvolle Integrationspolitik mit einer gerechten Kostenverteilung, besonders was die unbegleiteten Flüchtlinge angehe, für die der Bezirk 16 Millionen Euro aufbringen müsse. Eine weitere Forderung war das zweite Gleis von Plattling nach Landshut, weil es nicht sein könne, „dass eine Strecke, die schon einmal ausgebaut war, so bleiben soll, wie sie ist, nur weil damals das zweite Gleis als Reparation an die Alliierten abgebaut werden musste“. Schmidt: „Es wird viel geredet in München und Berlin – nur passieren
tut nichts.“ Seine Freude drückte der Bezirksvorsitzende jedoch über die Wiedereröffnung der Bahnstrecke von Gotteszell nach Viechtach aus und sprach sich in diesem Zusammenhang auch für den Erhalt der Waldbahn aus.
Als ein großes Problem des ostbayerischen Raums bezeichnete Schmid die Folgen der Demografie und nannte dazu für den Landkreis Regen erschreckende Zahlen. Vor zehn Jahren habe der Landkreis noch 82000 Einwohner gehabt, heute seien es nur noch 76000 und in weiteren zehn Jahren sollen es nochmals 8000 Menschen weniger sein. Das gelte auch für den Landkreis Freyung-Grafenau. (Plattlinger Anzeiger vom 21.11.2016)