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Freie Wähler des Landkreises besichtigten den Technologie Campus in Deggendorf

Letzte Woche besichtigten  Mitglieder der Freien Wähler des Landkreises den ITC1 Innovations Technologie Campus in Deggendorf. Die beiden Geschäftsführer Prof. Dr. Reinhard Höpfl und Thomas Keller übernahmen die Führung durch den Campus. Beim Vortrag über die Entstehung des Campus kannte man Reinhard Höpfl an mit welchem persönlichen Einsatz und Freude er am Aufbau maßgeblich beteiligt war und bei der Fortentwicklung des ITC1 weiterhin tatkräftig mitwirkt.

Ohne Gründung der Fachhochschule Deggendorf im Jahr 1994, der späteren High-Tech-Offensive der Bayer. Staatsregierung, der Überzeugungskraft des Fachhochschulpräsidenten und der Unterstützung der Politik wäre dieser Technologie orientierte Gewerbepark mit Gründerzentrum nicht möglich gewesen. Im Jahr 2000 wurde der Technologie Campus Deggendorf auf dem ehemaligen Gelände der Gardinenfabrik Pietsch in der Ulrichsberger Straße gegründet. Schnell fanden sich auch Gesellschafter, Stadt Deggendorf, Landkreis Deggendorf und Sparkasse, die die finanzielle Grundlage zur Entstehung und Fortführung des Technologiecampus bildeten.

Zweck des ITC1 ist es, die Wirtschaftskraft des Landkreises mit Hilfe von Innovationen, neuen Technologien und den Einsatz neuer Medien zu fördern und zu stärken. Der ITC1 bietet auf seinen 12.400 m² vermietbarer Fläche ein kostengünstiges Umfeld für Technologie orientierte Startups. In den Büro-, Entwicklungs- bzw. Produktionsflächen können sich Gründer, weitgehend losgelöst von Zwängen, voll und ganz ihrer Geschäftsidee widmen. Die Geschäftsführung des ITC1 steht den Startups unterstützend durch Beratung und ein breites Netzwerk zur Seite.

Erfolgsgeschichten, wie sich Startups von z. B. zwei Mitarbeitern zu heute mittelständischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern deutschlandweit entwickelt haben, wurden auch aufgezeigt.

Als Beispiele wurden genannt die Fa. GFH (Fertigungstechnik, Lasermaterialbearbeitung), T.Con (Softwareberatung) dab (Daten Analyse Beratung) b-plus (Automotive). Auch überregionale und internationale Firmen haben sich auf dem ITC1 angesiedelt wie die Fa. Penta (Medizin, Mess- und Regeltechnik) EOS (Optoelektronik) Medtronic (Medizintechnik) und viele mehr.

Insgesamt befinden sich derzeit 32 Unternehmen mit rund 400 Mitarbeitern auf dem ITC1-Gelände. Seit der Gründung sind in der Region Deggendorf mehr als 1000 neue Arbeitsplätze entstanden. Dass das ITC Konzept funktioniert und angenommen wird zeigt auch die hohe Mietauslastung von 97 %. Geschäftsführer Keller freut sich besonders über die erfolgreiche Bewerbung zum Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern. Hier wird demnächst ein Bereich von 350 m² modernisiert. Es entstehen neue Büroeinheiten und ein Coworking Space in denen sich Gründer im Bereich der Digitalisierung wohl fühlen sollen. Auch ist der Aufbau eines Niederbayern weiten Gründernetzwerkes geplant.

 

Thomas Keller wies noch auf einen wichtigen Termin für Gründungsinteressierte hin. Am 16. November findet im Rahmen der Gründerwoche Deutschland der Gründertag 2016 in Deggendorf, unter dem Motto „Startup Geschichten – Gründer berichten“ statt. An diesem Tag erhalten Gründungsinteressierte tagsüber Informationen über das regionale Gründernetzwerk und hören Erfahrungsberichte aus erster Hand von Startups und etablierten Unternehmen. Abends findet am ITC1 die Unternehmerschule der Hans Lindner Stiftung statt. Haben Sie eine Idee und wollen diese weiterverfolgen oder präsentieren, dann melden Sie sich beim ITC1 unter gruendung@itc-deggendorf.de, 0991-3628 600. Die Geschäftsführer betonen, dass der ITC1 allen Gründungsinteressierten offen steht und man jeden gerne mit Rat und Tat unterstützt.

Zum Abschluss wurde der Campus bei einem Rundgang besichtigt.

 

Der Vorsitzende der Freien Wähler Kreisfraktion Reinhard Leuschner, der die Besichtigung organisiert hatte und Bürgermeister Christian Mayer bedankten sich für die sehr interessante und umfangreiche Führung dem ITC1.