Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Freie Wähler besuchen den Frühstücksclub der Mittelschule Plattling

Das Kuvertmit der Spende übergab 2. FW-Vorsitzende Heidi Koschollek (hinten v.r.) an die ehrenamtliche Helferin Sonja Stinglwagner. Pädagogisch gefachsimpelt haben FW-Vorsitzender und Realschullehrer Stefan Fisch, die Mittelschullehrer Uli Stöger und Georg Häring, Schulverwalter Karl-Heinz Astner sowie (davor) Rektor Josef Sperl. − Foto: Hahne

Plattling. Da wurden die Augen der Besucher im „Frühstücksclub“ der Mittelschule groß, das hatten sie nicht erwartet: „Ruhig und ohne Hektik“, das faszinierte vor allem Stefan Fisch, Vorsitzender der Freien Wähler und selbst Lehrer, kamen immer mehr Schüler in den „Clubraum“ der Mittelschule. Sie bedienten sich an einem bunten und gesunden Buffet mit mundgerecht geschnittenen Paprikaschoten und Gurken, selbst gebackenem Kuchen, belegten Laugenstangen, Marmeladebroten, Möhrensticks und natürlich den beliebten Cerealien. Der „Frühstücksclub“ ist längst etabliert und eine Einrichtung, deren positive Auswirkungen auf den Lernalltag auch die Lehrer nicht mehrmissenmöchten. Gerade mal ein Dutzend Schüler waren es, die in den Anfangsmonaten zögerlich das Angebot annahmen, das die Lehrkräfte Ulrich W. Stöger und Georg Häring seit Ende 2011 in Eigeninitiative organisieren. Sie hatten festgestellt, dass eine große Anzahl von Kindern – aus welchen Gründen auch immer – ohne Frühstück in die Schule kommt. Ihnen wollten sie damit nach dem Vorbild eines Die Plätze werden langsam zu wenig englischen „Breakfast Club“ die Möglichkeit bieten, sich für den Tag zu stärken. Denn mit einem Frühstück im Bauch lernt es sich besser, steigt die Konzentration. Rein ehrenamtlich und auf Privatinitiative Inzwischen sind es an manchen Tagen bis zu 50 und sogar 60 Schüler, die sich dort für den Schultag stärken. Rektor Josef Sperl, der das Projekt von Anfang an wohlwollend begleitet, freut besonders, dass der Einrichtung kein Makel anhaftet. Im Gegenteil: „Es ist kein Club, da geht man rein, da darf und will man gesehen werden“. Einziger „Makel“, wenn man es so nennen will: Der ehrenamtlich und auf privater Basis organisierte Club finanziert sich rein über Spenden, die Organisatoren müssen von Jahr zu Jahr schauen, ob sie ihn weiterführen können. Denn mit steigenden Schülerzahlen wachsen auch die Ausgaben. Ihre Zeit (und vieles mehr) schenkt seit eineinhalb Jahren die junge Frührentnerin Sonja Stinglwagner dem Frühstücksclub, ist dessen gute Seele und für viele der Schüler eine Anlaufstelle. Als die Freien Wähler eine sinnvolle Verwendung für den Erlös ihrer Weihnachtsfeier suchten, stieß 2. Vorsitzende Heidi Koschollek auf das Projekt – und war begeistert. Zusammen mit Vorsitzendem und Realschullehrer Stefan Fisch, und dem Fraktionsführer der Freien Wähler und gleichzeitig Verwalter der Mittelschule, Karl-Heinz Astner, kam sie schon um 7.15Uhr an die Schule, um das Geld persönlich zu übergeben und sich ein Bild von der Einrichtung zu machen. „Eine tolle Sache“, würdigte der ehemalige Pädagoge Astner vor allem „die Menschen, die dahinter stehen“. Dass der Frühstücksclub auf jeden Fall für dieses Schuljahr noch gesichert ist, dafür sorgte ein Spender, der namentlich nicht genannt werden will, mit einer Zuwendung von 1500 Euro. Dazu kommen als „Initialzündung“, mit der er weitere Spender animieren will, 65 Euro von Dr. Gerhard M. Strasser aus dem IsarPark. Als sie die 100 Euro der Freien Wähler übergab, kündigte Koschollek an: „Ich bin nicht das letzte Mal da“. Sie will ebenfalls die Werbetrommel für diese „notwendige und sinnvolle“ Einrichtung rühren. „Nicht nur Geld, auch Sachspenden sind willkommen“, erklärte ihr da Ulrich Stöger. Das können Backwaren oder Marmelade sein, Cerealien (Cornflakes etc.) oder Gemüse. Was im Moment aber am dringendsten benötigt wird: Ein Tisch und Stühle, die allerdings in etwa zur übrigen Einrichtung passen sollten. Denn in den „Hochzeiten“ gehen inzwischen die Plätze aus. Ideal wären Stehtische. − cat