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Verabschiedung der FW-Stadträte Hans Fröschl und Ernst Forstner

(Foto und Bericht: Ladebeck, PNP)

RL/ Um  beide Persönlichkeiten der Freien Wähler Plattlings zu würdigen,  muss man auf  die Entstehung bzw. Geschichte der Freien Wähler Plattlings zurückblicken.

Zum ersten Mal wurde die Öffentlichkeit auf die Freie Wählergemeinschaft Plattling aufmerksam, als am 27. März 1960 zum ersten Mal die FWG zur Wahl der  Stadtratsmitglieder aufrief.

Ihr damaliges Programm hat bis heute seine Gültigkeit:

– keine Parteipolitik im Rathaus

– kein Fraktionszwang

– und das Bemühen um die zweckmäßigste Verwendung der finanziellen Mittel der Stadt

Über die Liste der Freien Wähler wurde 1966 der damalige 2. Bgm. Hans Krümpel mit großer Mehrheit zum Bürgermeister gewählt. Er war gemeinsamer Kandidat der CSU und der FWG.

Große Verdienste erbrachte auch Eduard Berger, der 16 Jahre lang 2. Bürgermeister der Stadt Plattling war. (1968- 1972 und 1984 - 1996)

Um in der Öffentlichkeit mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen und als feste politische Einrichtung zu gelten wurde am 29. Mai 1984 die Freie Wählergemeinschaft Plattling e.V. gegründet. Die Satzung von damals gilt noch bis heute. Kleine Änderungen wurden 2006 vorgenommen über die Anzahl der Vorsitzenden und die Aufnahme des Sprechers der  Jungen Freien Wähler in der Vorstandschaft.

Eduard Berger hatte 1984 Hans Fröschl zur Leitung der neugegründeten FWG Platting e.V. vorgeschlagen.

– 29. Mai 1984 – Wahl zum 1. Vorsitzenden der Freien Wählergemeinschaft Plattling.

12 Jahre lang bis 1996 war Fröschl Hans dann Vorsitzender der FWG.

– Seit 1990 ist Fröschl Hans Stadtrat / 2008 erhielt er den Goldenen Ehrenring für seine 18jährige Stadtratstätigkeit überreicht

– 2013 erhielt er die Kommunale Verdienstmedaille für seine ehrenamtlichen kommunalen Tätigkeiten

- Nicht nur die Kommunalpolitik interessierte ihn. Er war stets auch FW-Vertreter unserer Stadt und Landkreises bei überregionalen Landestagungen der Freien Wählergemeinschaft.

Große Verdienste für die Stadt und damit auch für deren Bürger erbrachte er als Behindertenbeauftragter und städt. Friedhofsverwalter. Er nahm seine ehrenamtliche Beauftragtentätigkeit sehr ernst. Keine bauliche Maßnahme ging im Stadtrat über den Tisch ohne seinen Hinweis auf behindertengerechten Ausbau. Er brachte hierzu auch immer beste Vorschläge ein.

In seiner Zeit als Friedhofsverwalter fiel auch die Erweiterung des Parkplatzes für die Friedhofsbesucher, der Gehwegausbau auf den Hauptwegen und die kostengünstigere Bestattung durch Privatfirma.

- Anerkennung muss ich ihm aussprechen für seinen unermüdlichen Wahlkampf 2014. Ich glaube, dass er an der Spitze unser Mitglieder steht, die am meisten auf der Straße standen und Werbung für sich und damit auch für die Freien Wähler machten.

- Ich wünsche ihm für die Zukunft, dass er gesund bleibt, sportlich sich fit hält und auch den Freien Wählern treu bleibt und uns mit Rat und Tat weiterhin unterstützt.

Auch Forstner Ernst ist seit 1990 Stadtrat der Freien Wähler und auch Gründungsmitglied der FWG im Jahr 1984. Seitdem ist er auch Beisitzer in der Vorstandschaft der FWG. Auch er erhielt im Jahr 2008 den Goldenen Ehrenring der Stadt Plattling.

Von 2002 – 2008 war er Kreisrat. Er ist städt. Verwalter der Stadtbauwohnungen in der Goethestraße.

In seine Stadtratstätigkeit unter den Bürgermeistern Siegfried Scholz und Erich Schmid fielen wichtige Entscheidungen zur Fortentwicklung der Stadt.

Frühzeitig gab er bekannt, dass er bei der Wahl 2014 als Kandidat nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Schwierig war es für die Fraktion einen Mann, der immer die meisten Stimmen für die FW einfuhr, zu ersetzen. Es zeigte sich auch bei der Wahl, dass diese Stimmen fehlten, um weiterhin 5 Sitze im Stadtrat inne zu haben.

Aber sein Entschluss musste akzeptiert werden, dass er nach 24 Jahren Stadtratstätigkeit aufhören wollte. „Einmal muss Schluss sein“, war sein Ausspruch.

Er wird uns in der Fraktion fehlen, da er als Geschäftsmann  die Vorhaben von der Kalkulierbarkeit her betrachtete und zur Vorsicht mahnte, wenn manches zu utopisch,

nicht für den Bürger geeignet oder auch zu teuer sich gestaltete.

Er wird auch den Stadtratskollegen fehlen, die sich nach der Sitzung zum Kartenspiel  trafen. Wir wünschen uns, dass er seinen Humor nicht verliert und den  Freien Wählern weiterhin  die Treue hält und auch seine Meinungen und Vorschläge bei den Versammlungen kund tut.